| 22:43 Uhr

Jugend-Bundesliga
SV-Nachwuchs dreht am Schluss auf

 Vier Treffer steuerte Tom Ihl (re.) zum Auswärtssieg der SV64-A-Jugend in Pforzheim bei.
Vier Treffer steuerte Tom Ihl (re.) zum Auswärtssieg der SV64-A-Jugend in Pforzheim bei. FOTO: maw / Martin Wittenmeier
Pforzheim. Handball-Bundesliga: Zweibrücker A-Jugend setzt sich bei der SG Pforzheim mit 26:23 durch.

Die A-Junioren des SV 64 Zweibrücken haben dank einer konzentrierten Leistung mit dem 26:23 (9:12)-Sieg bei der SG Pforzheim/Eutingen echte „big points“ im Kampf um den Verbleib in der Jugendbundesliga gesammelt. Dabei drehten die Nachwuchshandballer das Spiel in den letzten fünf Minuten und sicherten sich damit erneut beide Punkte im dritten Auswärtsspiel der laufenden Saison. Bester Werfer war Philipp Meiser mit sieben Treffern. Die beiden langjährigen Kontrahenten lieferten sich am Sonntag ein ausgeglichenes Spiel auf gutem Bundesliganiveau. Dabei fand die Mannschaft von Trainer Björn Stoll gut rein und übernahm beim 3:1 (7.) zunächst die Führung. Die Antwort der Badener ließ aber nicht lange auf sich warten. Nach einer Viertelstunde war der Vorsprung der 64er aufgebraucht und die SG übernahm das Kommando. Über die Zwischenstände von 8:5 (21.) und 11:7 (27.) sicherten sich die Hausherren eine verdiente Drei-Tore-Führung zur Halbzeit (12:9).

Angeführt von ihrem Spielmacher Marc-Robin Eisel, fanden die Zweibrücker nach der Pause wieder ins Spiel zurück. Bereits nach zehn Minuten war der Rückstand beim 21:21 egalisiert. Trainer Stoll lobte vor allem die kämpferische Einstellung im zweiten Durchgang, in der seine Mannschaft gegenüber dem emotionslosen Heimauftritt der Vorwoche gegen Günzburg nicht wiederzuerkennen war. „Wir hatten uns gut vorbereitet und die Jungs haben unsere Vorgaben im Angriff und in der Abwehr sehr gut umgesetzt. Da haben viele richtige Entscheidungen und eine gute Chancenverwertung das Pendel zu unseren Gunsten ausschlagen lassen“, zeigte sich der Zweibrücker Übungsleiter von der Leistung seines Teams angetan. In den letzten fünf Minuten rührten die Jungs um ihren Abwehrchef Kian Schwarzer in der Defensive sprichwörtlich Beton an und sorgten mit einem tollen 4:0-Lauf für die Entscheidung in diesem wichtigen Spiel. Das letzte Tor der Pforzheimer Sekunden vor Schluss zum 23:26 war lediglich Ergebniskosmetik.