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Saar-Kreisligen
SV Kirkel will den Relegationsplatz nicht mehr hergeben

Kreisliga A Bliestal. Kreisligen: Gegen Kohlhof kassierte der SVK II in der Vorrunde allerdings eine überraschende Niederlage. Kopf-an-Kopf-Rennen Von Wolfgang Degott und Markus Hagen

Das Duell des Zweiten SV Kirkel gegen Schlusslicht SV Kohlhof am Sonntag, 15 Uhr, ist von der Papierform eindeutig. Doch die Mannen aus der Burggemeinde haben in der Vorrunde „auf dem Kohlhof“ eine der nur drei Saison-Niederlagen einstecken müssen. Trainer Patrick Severin hat an die Begegnung keine guten Erinnerungen, war sie doch eine der schlechtesten Leistungen seiner Mannschaft. Durch viele Unterbrechungen sei einfach kein Spielfluss entstanden. Jetzt stehen sie auf dem Sprung zum Relegationsplatz.

Mit einem 5:0-Erfolg gegen Furpach II hat sich der SVK in die komfortable Position gebracht, zumal der ärgste Kontrahent Limbach II sich beim TuS Lappentascherhof mit der 1:2-Niederlage eine nicht zu erwartende Blöße gegeben hat. „Ich kann aus dem Vollen schöpfen, wir wollen uns die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen“, so Severin, der seinen Spielern volle Konzentration und Spielfreude abverlangt.

Weiter liefern sich Spitzenreiter FSV Jägersburg III und der einzige Verfolger SV Hellas Bildstock II fast ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Meisterschaft. Beide Teams trennen nur zwei Punkte. „Grund genug, weiter konzentriert in jedes Spiel zu gehen, um die Punkte zu holen“, sagt Jägersburgs Spielertrainer Lars Knobloch. Am Sonntag hat er mit seinem Team kein einfaches Spiel vor sich, wenn man beim Fünften Wiebelskirchen II antritt. Bildstock steht mit dem Heimspiel gegen den Tabellenachten SVG Bebelsheim-Wittersheim II vor einer lösbaren Aufgabe. Es bleibt also wohl weiter spannend im Kampf um die Meisterschaft. Der SV Kirrberg II möchte die Saison als Tabellendritter beenden. Da die zweite Mannschaft der Spielvereinigung Einöd nur einen Zähler hinter den Kirrbergern steht, muss der SVK II sein Heimspiel gegen den TuS Rentrisch II gewinnen, um Platz drei abzusichern.



Der SC Union Homburg könnte sein bestes Saisonergebnis seit vielen Jahren einfahren. Platz sieben ist noch möglich, vorausgesetzt man holt am Sonntag beim Schlusslicht TuS Wörschweiler drei Punkte. Der Untergrund in Wörschweiler ist für die Union kein Problem. Auch sie spielt ihre Heimspiele regelmäßig an der Zweibrücker Straße auf einem Hartplatz. Spitzenreiter SSV Wellesweiler dürfte sich die Meisterschaft nicht mehr nehmen lassen. Ein Sieg beim Elften Borussia Spiesen II sollte den SSV auf Titelkurs lassen.