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Transfer
SV Genclerbirligi Homburg verbreitert seinen Kader

HOMBURG. Der Fußball-Landesligist strebt mithilfe der zahlreichen Neuzugänge unter dem ebenfalls neuen Trainer Rizgar Daoud den Klassenverbleib an. Von Stefan Holzhauser

Am vergangenen Wochenende haben die Verantwortlichen des Fußball-Landesligisten SV Genclerbirligi Homburg ihre Winter-Neuzugänge vorgestellt. Zuvor hatten sie bereits die Verpflichtung ihres neuen Trainers Rizgar Daoud vom Ligarivalen SV Beeden bekannt gegeben (wir berichteten). Ab sofort erhält der Kader der abstiegsbedrohten Elf ein komplett neues Gesicht.

Vom SV Beeden sind Gökhan Impis, Edmond Derri, Mohamed Yakhni, Samet Mert, Gerlando Julio Passalacqua, Patric Schmitt sowie Torhüter Dragan Zilic zu Genclerbirligi gewechselt. Der weitere Neuzugang Mert Yoltay trug zuvor das Trikot des FSV Jägersburg. „Für uns steht jetzt erst einmal bis zum Saisonende im Vordergrund, den Klassenerhalt zu erreichen. Wir wollen uns natürlich auch insgesamt weiterentwickeln“, sagte Daoud im Rahmen seiner Vorstellung. Der 35-Jährige ergänzte: „Die Landesliga ist für den SV Genclerbirligi Homburg eine interessante Liga. Von daher werden wir nun mit aller Macht alles versuchen, am Saisonende über dem Strich zu stehen. Wir beginnen am 21. Januar mit der Vorbereitung. Dann wird fast täglich trainiert oder getestet. Wir müssen richtig Gas geben, um gewappnet zu sein.“
Da er die Landesliga und die meisten Spieler sowie Verantwortlichen
seines neuen Vereins gut kenne, gäbe es keine große Eingewöhnungsphase. Es gelte, künftig wieder mehr Zuschauer auf den Homburger Jahnplatz zu locken und sich für Sponsoren noch interessanter zu machen. Dies sei nur mit guten Leistungen möglich. Von daher sei die Vorbereitungszeit sehr wichtig.

Getestet werden soll vor dem Start in die Punktrunde noch gegen die SG Ballweiler-Wecklingen-Wolfersheim II (28. Januar), den FV Biesingen (4. Februar), SV Schwarzenbach (11. Februar) sowie den TuS Lappentascherhof (19. Februar). Der Anstoß wird jeweils um 15 Uhr erfolgen.



Der zweite Vorsitzende des SV, Alp Yerlikaya, sieht dem weiteren Saisonverlauf positiv entgegen. „Wir haben nun einen weitaus größeren Kader als zuvor zur Verfügung. Somit haben wir nun auch einen engeren Konkurrenzkampf. Wer sonntags spielen will, muss sich im Training beweisen“, betonte Yerlikaya. Der bisherige Trainer Murat Er, der aus zeitlichen Gründen kürzer treten musste, bleibe auch künftig aufgrund seiner Tätigkeit im Spielausschuss ein wichtiger Bestandteil der Aktivenateilung. Man sei sehr froh darüber, dass nun mit Daoud ein erfahrener Trainer die sportliche Richtung vorgäbe. Er kenne die Landesliga sehr gut, was natürlich im Kampf um den Klassenverbleib ein großer Vorteil sei.