| 22:11 Uhr

Titel verteidigt
SV Contwig bleibt die Nummer eins

Der SV Palatia Contwig verteidigte den Titel bei der Hallenfußball-Meisterschaft der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land.
Der SV Palatia Contwig verteidigte den Titel bei der Hallenfußball-Meisterschaft der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land. FOTO: Marco Wille / Marco Wille; www.marcowille.de
Contwig . Palatia gewinnt 25. Hallenfußball-Meisterschaft der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land. Im Endspiel gegen Bechhofen-Lambsborn dreht der Titelverteidiger einen Rückstand zum 2:1. Von Fritz Schäfer

Der Torhüter der SG Bechhofen-Lambsborn, Fabian Vollmar, wollte den Ball schnell vors Contwiger Tor bringen. Doch der Abwurf landete zehn Sekunden vor Schluss am Hallendach. Und so kam Contwig in Ballbesitz. Wobei der Freistoß bei einer 2:1-Führung nicht mehr ausgeführt wurde. So konnten die Fans der Palatia die letzten Sekunden im Endspiel der Hallenfußball-Meisterschaft der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land in aller Ruhe herunterzählen.

Der Jubel der Fans ging dann nahtlos in „Spitzenreiter, Spitzenreiter“ über, dem sich die Mannschaft anschloss. „Wir wollten den Titel verteidigen, das haben wir geschafft“, sagte Contwigs Trainer Max Blum. Wobei er mit der Leistung seiner Mannschaft nicht ganz zufrieden war. „Wir wollten alles mehr spielerisch lösen. Das ist nur gelegentlich gelungen.“ Im Endspiel habe Bechhofen-Lambsborn gut dagegen gehalten.

Der Trainer der SG Bechhofen-Lambsborn, Sören Bernhard, war mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. „Wir haben ein gutes Turnier gespielt. Im Viertelfinale haben wir gegen den Favoriten Großsteinhausen gewonnen und im Endspiel waren wir ebenbürtig.“ Bernhard hofft, dass die „gute Vorstellung“ gegen klassenhöhere Teams Motivation für die Meisterschaft der B-Klasse Kus-Kl gibt.



Im Endspiel bemühten sich beide Mannschaften mit Ballkontrolle und Kombinationen um den Spielaufbau. Dabei waren die Contwiger zielstrebiger. Aber Lukas Agne gelang nach vier Minuten die Führung für die SG, was die Nicht-Contwiger Zuschauer bejubelten. Doch zwei Minuten später gelang Stefan Kehl der Ausgleich, was den Contwiger Fans ein erleichtertes „ja“ entlockte. Beide kamen danach zu Chancen. Dabei traf der Bechhofer Bernd Hoffmann die Latte. Nach einem gelungenen Spielzug über Kehl und Tim Hüther markierte Philipp Götzinger eine Minute vor Schluss den Endstand.

Im Halbfinale gewann Contwig 2:0 gegen den ebenfalls hoch gehandelten TV Althornbach. Contwig war die bessere Mannschaft. Nach guten Angriffen erzielten Marcel Hoffmann und Götzinger die Tore. In der Vorrunde hatte der TVA noch 3:1 gegen die Palatia gewonnen. Im zweiten Halbfinale drehte Bechhofen-Lambsborn gegen den TV Althornbach II einen 0:2-Rückstand in einen 3:2-Sieg. Marc Stegner und Jonas Schneider trafen für den TVA, Michael Bortscher, Lukas Agne und David Hoffmann für die SG.

Im Spiel um Platz drei setzte sich die erste Mannschaft des TVA gegen die müder werdende zweite Mannschaft 7:3 durch. Der Torschützenkönig des Turniers, Tobias Früauf (3), Aaron Dernbach (2), Marius Müller und Sven Müller trafen für die Sieger, Marc Bender (2) und Patrick Stahl für die Verlierer. „Das war gut für den TV Althornbach“, sagte Trainer Michael Greinert. Im Halbfinale gegen Contwig habe etwas gefehlt. Umso mehr freute sich Greinert über die Leistung der zweiten Mannschaft, die den Favoriten Battweiler-Reifenberg im Viertelfinale aus dem Turnier geworfen habe.

Im Viertelfinale setzte sich nur Althornbach I mit einem 4:0 gegen Battweiler II sicher durch. Die anderen wurden nach Neunmeterschießen entschieden. Dabei gewann Contwig nach einem 1:1 ein 5:3-Erfolg gegen Großsteinhausen II, Bechhofen-Lambsborn nach einen 1:1 ein 5:4 gegen Großsteinhausen I und Althornbach II nach 2:2 ein 7:6 gegen Battweiler I. Bei diesem Spiel mit drei Zeitstrafen kochte erstmals die Stimmung bei den rund 800 Zuschauern in der Sporthalle der IGS Contwig hoch.

Im Spiel um Platz drei setzte sich Althornbach um Marius Müller (re.) gegen die eigene Zweite, hier Marc-Andre Stegner, mit 7:3 durch.
Im Spiel um Platz drei setzte sich Althornbach um Marius Müller (re.) gegen die eigene Zweite, hier Marc-Andre Stegner, mit 7:3 durch. FOTO: Marco Wille / Marco Wille; www.marcowille.de