| 20:45 Uhr

Handball-Pokal
SV 64-Frauen schaffen Sprung ins Finale

Saarlouis. Ebenso wie die Männer waren auch die Oberliga-Handballerinnen des SV 64 Zweibrücken am Wochenende in Saarlouis im Pokaleinsatz. Doch bei den Frauen wird das Halbfinale nicht in Turnierform, sondern in einer einzigen Begegnung ausgespielt. Die SV-Frauen mussten beim Saarlandliga-Spitzenreiter HG Saarlouis ran. Und der verlangte den Gästen alles ab. Auf der einen Seite zeigte die HGS eine couragierte Leistung, andererseits lies der Auftritt der Gäste aus der Westpfalz auch zu wünschen übrig und trieb ihrem Trainer Rüdiger Lydorf förmlich die Zornesröte ins Gesicht. „Ich habe in der Halbzeit deutliche Worte gefunden und die Frage gestellt, ob meine Spielerinnen sich für das Endspiel am Ostermontag überhaupt qualifizieren wollen. Mehr gibt es zur ersten Hälfte auch nicht zu sagen“, nahm der Übungsleiter kein Blatt vor den Mund. Nach einer schwachen ersten Hälfte mit großen Defiziten in Abwehr, Angriff und Rückzugsverhalten, wechselten die 64er mit einem 17:20-Rückstand die Seiten.

Ebenso wie die Männer waren auch die Oberliga-Handballerinnen des SV 64 Zweibrücken am Wochenende in Saarlouis im Pokaleinsatz. Doch bei den Frauen wird das Halbfinale nicht in Turnierform, sondern in einer einzigen Begegnung ausgespielt. Die SV-Frauen mussten beim Saarlandliga-Spitzenreiter HG Saarlouis ran. Und der verlangte den Gästen alles ab. Auf der einen Seite zeigte die HGS eine couragierte Leistung, andererseits lies der Auftritt der Gäste aus der Westpfalz auch zu wünschen übrig und trieb ihrem Trainer Rüdiger Lydorf förmlich die Zornesröte ins Gesicht. „Ich habe in der Halbzeit deutliche Worte gefunden und die Frage gestellt, ob meine Spielerinnen sich für das Endspiel am Ostermontag überhaupt qualifizieren wollen. Mehr gibt es zur ersten Hälfte auch nicht zu sagen“, nahm der Übungsleiter kein Blatt vor den Mund. Nach einer schwachen ersten Hälfte mit großen Defiziten in Abwehr, Angriff und Rückzugsverhalten, wechselten die 64er mit einem 17:20-Rückstand die Seiten.

Wie ausgewechselt kamen Lydorfs Mädels aus der Kabine. Gestützt auf die nun sehr gut haltende Torfrau Eva Menzerath und eine bewegliche Defensive holten die Zweibrücker Tor um Tor auf. In der entscheidenden Phase drehten Gäste einen 20:24-Rückstand zu einer 26:24-Führung. Durch diesen 6:0-Lauf innerhalb von zehn Minuten gewannen die Löwinnen die Oberhand. Sie bauten den Vorsprung bis zum 33:28 (58.) kontinuierlich aus. Am Ende siegten die Schützlinge von Lydorf mit 34:30. „Wichtig war unsere deutliche Steigerung in der Deckung im zweiten Durchgang und die Treffsicherheit unserer Außenspielerinnen Carla Wiegand und Miriam Schöneich, die zusammen 17 Tore erzielten. Jetzt freuen wir uns, dass wir am Ostermontag im Final Four um den Saarlandpokal kämpfen dürfen.“