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Top-6-Cup des SV Ruhbank
Südwestpfälzische Elite präsentiert neue Teams

Björn Hüther, Trainer des Verbandsligisten SG Rieschweiler.
Björn Hüther, Trainer des Verbandsligisten SG Rieschweiler. FOTO: maw / Martin Wittenmeier
Ruhbank. Fußball: Top-6-Cup des SV Ruhbank lockt mit hochkarätig besetztem Feld – TSC Zweibrücken und SG Rieschweiler treffen in Gruppe A aufeinander. Von Götz Krämer

() Der Top-6-Cup am kommenden Sonntag sorgt überall für große (Vor-)Freude. Die Zuschauer freuen sich auf ein – wie es der Name schon sagt – top besetztes Fußballturnier mit den besten Mannschaften aus der Südwestpfalz. Die Turnierorganisatoren vom SV Ruhbank freuen sich auf spannende, sehenswerte und faire Spiele und auf eine gut besuchte Ruhbank-Arena.

Die Fußballer freuen sich, dass ein Turnier mit Spielen gegen attraktive Gegner den meist kraftraubenden Trainingsalltag einer Saisonvorbereitung unterbricht.

Der Top-6-Cup ist die erste Gelegenheit, zu sehen, ob sich die besten Mannschaften aus der Südwestpfalz gut verstärkt haben und ob die Saisonziele der einzelnen Vereine realistisch sind.



Dass die Elite aus der Südwestpfalz um den Gewinn des Cups spielt, verdeutlicht der Blick auf die Mannschaften: ein Regionalligist (FK Pirmasens), zwei Verbandsligisten (SG Rieschweiler und SC Hauenstein), zwei Landesligisten (FC Fehrbach und TSC Zweibrücken) sowie ein Bezirksligist (SG Eppenbrunn) laufen am Sonntag in der Ruhbank-Arena auf.

Dass der klassenhöchste Verein nicht automatisch das Turnier gewinnen muss, zeigt ein Blick zurück. Im Winter gewann nicht etwa der damalige Oberligist FKP das Hallenturnier des SV Ruhbank um den Top-8-Cup. Vielmehr war es die SG Rieschweiler, die am Schluss als Sieger jubelte.

Während Top-Favorit und Titelverteidiger FKP nach dem Aufstieg in die Fußball-Regionalliga den Klassenerhalt in der vierthöchsten deutschen Spielklasse anstrebt, haben andere Mannschaften anderes im Sinn. Die SG Eppenbrunn dürfte nach ihrem unglücklichen Abstieg aus der Landesliga mit dem neuen, ober- und regionalligaerfahrenen Spielertrainer-Duo Niklas Kupper und Florian Opitz den direkten Wiederaufstieg oder wenigstens einen Spitzenplatz in der Bezirksliga im Blick haben.

Auch Landesligist TSC Zweibrücken dürfte nach dem durch eine Niederlage im Entscheidungsspiel verpassten Relegationsplatz einen erneuten Anlauf zum Aufstieg in die Verbandsliga unternehmen. TSC-Trainer Sanel Nuhic erwartet, dass seine Spieler „sich vorbereitungsmäßig verhalten, das heißt sie sehr viel laufen und fitnesstechnisch alles geben“. Die fitteste Mannschaft werde am Ende das Turnier gewinnen.

In der Landesliga spielen bereits die SG Rieschweiler und der SC Hauenstein. Beide Mannschaften mussten vergangene Saison bis zuletzt um den Klassenerhalt zittern. Beide Teams haben erfahrene Spieler verloren und setzen auf junge Talente aus der Region. Ob das Konzept zum Ziel Klassenerhalt führen kann, davon können sich die Zuschauer am Sonntag ein erstes Bild machen. Rieschweilers Trainer Björn Hüther, freut sich auf einen interessanten Vergleich mit anspruchsvollen Gegnern aus der Region. „Für uns ist der Cup ein Teil der Vorbereitung und wir wollen uns gut präsentieren.“

Für Spieler und Zuschauer ist der Top-6-Cup gleichermaßen attraktiv. Durch die Spielzeit von einmal 45 Minuten gibt es in den Gruppenspielen insgesamt sechs Partien zu sehen. Das bedeutet, jede Mannschaft spielt mindestens zweimal. Die Erst- und Zweitplatzierten der zwei Vorrunden-Gruppen bestreiten dann noch die Spiele um Platz drei und das Endspiel.

Sanel Nuhic, Trainer des Landesligisten TSC Zweibrücken.
Sanel Nuhic, Trainer des Landesligisten TSC Zweibrücken. FOTO: maw / Martin Wittenmeier