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Sprungbrett für höhere Aufgaben im Verein

 Der neue Kader der U19 des FC Homburg beginnt seine Regionalligasaison am Samstag mit einem Heimspiel gegen den FK Pirmasens. Foto: Hagen
Der neue Kader der U19 des FC Homburg beginnt seine Regionalligasaison am Samstag mit einem Heimspiel gegen den FK Pirmasens. Foto: Hagen FOTO: Hagen
Homburg. Zuversichtlich geht die U19-Mannschaft des FC Homburg in die am Wochenende beginnende Regionalliga-Runde. Gegen den FK Pirmasens ist der Aufsteiger aber nur Außenseiter. Markus Hagen

Nach dem Aufstieg aus der Verbandsliga Saar in die Regionalliga Südwest startet die U19 des FC Homburg am Samstag um 17 Uhr mit einem Heimspiel gegen den FK Pirmasens in die zweithöchste U19-Liga in Deutschland.

"Für uns geht es darum, dass wir die jungen Talente im spielerischen und taktischen Bereich weiterentwickeln. Selbstverständlich soll dann auch der sportliche Erfolg in der Regionalliga Südwest nicht ausbleiben. In unserem Fall wäre das der Klassenerhalt", gibt Trainer Michael Berndt die Zielvorgaben für diese Saison für die 24 Mitglieder des U19-Kaders vor, die er gemeinsam mit seinem Co-Trainer Florian Beck angehen wird. "Die Spieler sollen sich verbessern, um dann den Sprung entweder in den Regionalligakader oder für unsere zweite Mannschaft in der Verbandsliga zu schaffen. Ganz wichtig ist dabei auch die Teamfähigkeit", ergänzt Beck.

Stolz kann das U19-Trainergespann auf das zurückliegende Jahr sein. Es wurde nicht nur der Aufstieg aus der Saarlandliga in die Regionalliga geschafft, sondern einige Talente aus der U19 gehören nun zum festen Kader des Regionalligaaufgebots. Torhüter Eric Höh war bereits ab der Rückründe der letzten Saison bei der "Ersten" dabei und ist inzwischen Torhüter Nummer drei beim Regionalligisten. Auch Tobias Zöllner aus der Meistermannschaft der U19 ist bei Jens Kiefer. Berndt: "Beide Spieler haben gezeigt, dass der Sprung ganz nach oben bei uns im Verein möglich ist", sagt Berndt. Im Blickpunkt stehen zudem auch die acht Spieler aus dem letztjährigen U19-Aufgebot, die altersbedingt nun für die U23 des FC Homburg spielen und in der Verbandsliga Nord-Ost bisher für Furore sorgen.



Um in der Regionalliga Südwest bestehen zu können, wurde bei der U19 des FC Homburg in den letzten sieben Wochen hart gearbeitet. Für Berndt und Beck galt es, eine neue Mannschaft zu formen. Aus der Meistermannschaft können altersbedingt noch zehn Spieler dabei sein. Hinzu kommen acht Spieler aus der eigenen U17, die ebenfalls als Meister den Aufstieg in die Regionalliga Südwest schaffte. Neu hinzu kamen mit Torhüter Anas Hafid (U17 SV Elverberg), Mittelfeldspieler Joel Ebler (U19 SV Hermersberg), Dawid Wagner (U17 TSG Kaiserslautern) und Sürmer Ali Amri (ohne Verein) vier Neuzugänge. Die Vorbereitungsspiele verliefen mit unterschiedlichen Ergebnissen. Berndt: "Wir haben bewusst auch ganz starke Gegner, wie die U17 Bundesligamannschaften des 1. FC Kaiserslautern und des 1. FC Köln oder die U23 des SV Saar 05 Jugend als Testspielgegner gewählt, um meine Jungs richtig zu fordern." Die Niederlagen gegen diese Teams spielten keine Rolle.

Ein guter Start am Samstag um 17 Uhr auf dem Kunstrasenplatz vor dem Waldstadion im ersten Heimspiel gegen den FK Pirmasens wäre wichtig für die U19 des FC Homburg . "Wir sind zuversichtlich. Aber der FKP geht als Favorit ins Spiel."