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Spitzenspiel der Fußball-Verbandsliga an der Dicken Eiche

Rieschweilers Trainer Björn Hüther freut sich auf das Spitzenspiel gegen Hassia Bingen. Foto: mw/pma
Rieschweilers Trainer Björn Hüther freut sich auf das Spitzenspiel gegen Hassia Bingen. Foto: mw/pma FOTO: mw/pma
Verbandsliga. "Das ist ein absolutes Spitzenspiel", sagt der Trainer der SG Rieschweiler, Björn Hüther, über die Begegnung am Sonntag, 14.45 Uhr, gegen Hassia Bingen. Vor der Saison habe niemand damit gerechnet, dass am 17. Spieltag der Tabellenzweite und der -dritte an der Dicken Eiche in Rieschweiler aufeinandertreffen. Fritz Schäfer

"Dass Bingen vorne mitspielt, war zu erwarten. Dass wir Zweiter sind nicht." Zumal die SG Rieschweiler in der vergangenen Saison erst an den letzten Spieltagen die Punkte zum Klassenverbleib holte.

Am Montagabend fieberten einige Rieschweiler Spieler am Liveticker mit, wie Mechtersheim in Dudenhofen spielt. Erst in der Schlussphase gelang Mechtersheim der 3:2-Siegtreffer, das Team überholte damit die SGR. "Die Enttäuschung war nicht so groß", sagt Hüther. Auch der zweite Platz zu Beginn der Rückrunde sei ein Erfolg. Auf dem Platz würde Hüther gerne überwintern. Gegen die drei Mannschaften, auf die Rieschweiler vor der Pause noch trifft, holte die SGR in der Vorrunde drei Punkte. "In der Rückrunde sollen es mehr werden", zeugen vom gestiegenen Selbstbewusstsein Hüthers. Der Rieschweiler Trainer schätzt Bingen als "Topteam" der Verbandsliga ein. "Aber wir haben uns im Lauf der Saison gesteigert und gehen zuversichtlich in das Spitzenspiel."

In Bingen unterlag die SGR 0:2. "Da haben wir zu verhalten gespielt und nur reagiert", kommentiert Hüther im Rückblick die Begegnung. Erst im Verlauf der Runde hat Rieschweiler die zurückhaltende Spielweise abgelegt und ist selbstbewusst ins Spiel gegangen. "Ab dem Zeitpunkt lief es auch immer besser."

Von den letzten zehn Spielen gewann Rieschweiler neun. Lediglich am 4. Oktober unterlag die SGR zu Hause dem jetzigen Tabellenführer TuS Mechtersheim 1:2. Seitdem folgten sechs Siege. Dabei musste Hüther immer Mal auf den einen oder anderen Spieler verzichten. "Der Kader ist gut genug, um das auszugleichen", sagt Hüther. Am Sonntag seien vermutlich alle Spieler dabei. Ein Fragezeichen stehe noch hinter Stefan Maul.