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Zurück in die Spur
Spitzenreiter HWE Homburg ist auf Wiedergutmachung aus

Homburg. Nicht nur Handball im Kopf wird derzeit Thomas Zellmer, Spielertrainer der HWE Homburg, haben. In der Nacht auf Donnerstag wurde der 30-Jährige Vater von Zwillingen. Dennoch nimmt er sich die Zeit, seine Mannschaft auf das nächste Spiel vorzubereiten. Von Markus Hagen

Zumal der Spitzenreiter der Saarlandliga am vergangenen Wochenende Federn ließ. Beim 26:34 kassierte die HWE bei der HSG TV Altenkessen/ATSV Saarbrücken ihre zweite Saisonniederlage. Für den Aufsteiger aus Homburg war diese am Ende recht klare Pleite allerdings kein Beinbruch, wie Zellmer später erklärte. „Aber die Art und Weise, wie sie zustande kam, war doch enttäuschend.“ Bis 15 Minuten vor dem Abpfiff war die Partie ausgeglichen, ehe seine -Mannschaft bei 3:11 Toren in der Schlussphase vollkommen einbrach. Doch das Motto lautete „abhaken und nach vorne schauen“, betont Zellmer vor dem Spiel am Samstag, 20 Uhr, beim Tabellenachten DJK Nordsaar. „Wir wollen Wiedergutmachung und die Punkte mit nach Hause nehmen, um unseren ersten Platz zu festigen.“ Dieser ist trotz der zweiten Saisonniederlage noch nicht in Gefahr, hat doch die HWE weiterhin vier Minuspunkte weniger auf dem Konto, als der Tabellenzweite HSV Merzig-Hilbringen. Allerdings will die Spielgemeinschaft die bisher so tolle Ausgangslage bezüglich Meisterschaft nicht innerhalb von acht Tagen gefährden. So hofft Thomas Zellmer, dass seine Mannschaft am Samstagabend über 60 Minuten volle Pulle gibt und sich konzentriert zeigt. „Ich rechne auch dieses Mal mit einem engen Spie – aber dann mit dem besseren Ende für uns“, hofft Zellmer, der wieder auf einige zulezt verletzte Spieler zurückgreifen kann. Christian Boscolo ist nach einer Knieverletzung wieder dabei, und auch Roman Kolepp und Michael Mathieu sind einsatzbereit. Leo Frisch dagegen fehlt weiter. Auf Torhüter Maximilian Loschky (Armbruch) muss die HWE länger verzichten.

Unterdessen ist die HWE auf der Suche nach einem Nachfolger für den zum Saisonende scheidenden Trainer. Diese getaltet sich allerdings schwierig. Daran ist ausgerechnet der Erfolg der HWE schuld, die als Tabellenführer auf Kurs Aufstiegsrelegation liegt. „Für uns ist das keine leichte Situation. Wir wissen ja nicht, ob wir nächstes Jahr in der Saarland oder Oberliga spielen“, sagt Abteilungsleiter Jörg Ecker. 

Der Tabellenvierte TV Niederwürzbach ist noch nicht ganz raus aus dem Titelrennen. Vier Minuspunkte liegen die Niederwürzbacher hinter dem Spitzenreiter. Ausrutscher darf sich der einstige Erstligist aber keine mehr leisten. So ist ein Heimsieg am Samstag ab 18 Uhr in der Würzbachhalle gegen Schmelz Pflicht.