| 22:10 Uhr

Fußball-Saarlandliga
Spielverlauf auf den Kopf gestellt

 Zum Haareraufen: Andreas Sorg, Trainer des FC Homburg II, haderte in Neunkirchen mit der eklatanten Chancenverwertung seiner Mannschaft.
Zum Haareraufen: Andreas Sorg, Trainer des FC Homburg II, haderte in Neunkirchen mit der eklatanten Chancenverwertung seiner Mannschaft. FOTO: maw / Martin Wittenmeier
Saarlandliga: Homburger Zweite kassiert bittere 0:4-Schlappe bei Borussia Neunkirchen. Von Markus Hagen

Bor. Neunkirchen – FC Homburg II 4:0 (2:0) Während die Regionalligaelf des FC Homburg bei der 0:2-Niederlage beim SSV Ulm zu viele gute Torchancen liegen ließ, konnte U23-Trainer Andreas Sorg ins gleiche Horn blasen. Die 0:4-Niederlage in der Saarlandliga in einem Nachholspiel bei Borussia Neunkirchen sah nach einer klaren Angelegenheit für die Borussen aus. War es aber nicht. Homburgs Co-Trainer Rizgar Daoud: „Wir waren die bessere Mannschaft, aber habenviele gute Möglichkeiten ausgelassen, während Neunkirchen seine wenigen Torchancen eiskalt genutzt hat.“ Die 3:7-Hinspielniederlage am Waldstadion gegen Borussia Neunkirchen konnte die Homburger Reserve am Samstagnachmittag nicht korrigieren.

Die Partie war kaum angepfiffen, da lagen die Homburger schon zurück. Nyger Marley Hunter traf nach 30 Sekunden für Neunkirchen zum 1:0. Der FCH schüttelte sich kurz und hatte durch einen Kopfball von Tim Klotsch die Großchance zum Ausgleich. Dann hätte Tim Schneider das 1:1 markieren können. Wenig später war die Homburger Hintermannschaft bei einem Freistoß nicht in der Lage, den Ball aus der Gefahrenzone zu klären. Tim Klein nutzte die Unordnung (24.) im Strafraum zum 2:0 für Neunkirchen. Dann hatten Maurice Springfeld und Stefan Bosle die Chance zum Anschlusstreffer.

Nach der Pause starteten die Homburger eine Drangperiode. So einfach wollte man sich nicht schlagen lassen. Doch mitten in dieser Phase traf Klein (52.) zum 3:0 und dann erhöhte Marco Dahler (77.) sogar auf 4:0 für Neunkirchen. „Wenn man solche Möglichkeiten nicht nutzt und sich zu viele Abwehrschnitzer leistet, fährt man halt mit leeren Händen nach Hause“, meinte Co-Trainer Rizgar Daoud nach der Partie.