| 21:20 Uhr

Eishockey-Regionalliga Südwest
Souveräner Erfolg nach Anlaufschwierigkeiten

 Terry Trenholm führt mit dem EHC Zweibrücken die Tabelle an.  Foto: maw
Terry Trenholm führt mit dem EHC Zweibrücken die Tabelle an. Foto: maw FOTO: maw / Martin Wittenmeier
Mannheim. Eishockey-Regionalliga: EHC Zweibrücken setzt sich bei Schlusslicht Maddogs Mannheim letztlich klar mit 8:3 durch. Von Martin Wittenmeier

Der EHC Zweibrücken thront weiter an der Tabellenspitze der Eishockey-Regionalliga Südwest. Beim Schlusslicht Maddogs Mannheim brauchten die Hornets zwar zwei Drittel, um richtig in die Gänge zu kommen, siegten am Ende aber deutlich mit 8:3 (0:0/2:1/6:2).

Als gar nicht so einfach erwies sich die Auswärtsaufgabe des EHCZ beim noch punktlosen Letzten aus Mannheim. Im ersten Abschnitt hatten die Hornets mehr Spielanteile, versäumten es aber, ihre Überlegenheit auch in Tore umzumünzen. „Zu Beginn war die Mannschaft etwas durcheinander. Da ist nicht viel zusammengelaufen“, schmeckte EHC-Trainer Terry Trenholm der Auftakt nicht wirklich.

Das änderte sich Mitte des zweiten Drittels, als Dan Radke (28.) endlich die erlösende Führung erzielte. Nach dem 2:0 von Maximilian Dörr (32.) schien das Spiel seinen erwarteten Lauf zu nehmen, doch Mannheim schlug noch vor der Drittelpause durch Silvio Bruno (34.) zurück.



Kurz nach Wiederbeginn mussten die Hornets in Unterzahl sogar den Ausgleich schlucken. Moritz de Raaf (41.) stand frei vor EHC-Torwart Sebastian Trenholm und netzte zum 2:2 ein. Da sich Stammtorhüter Steven Teucke krank abgemeldet hatte, rückte der Trainersohn kurzfristig zwischen die Pfosten und lieferte bei seinem Saisondebüt eine „bärenstarke“ Vorstellung ab. Nach einer Augenverletzung war Trenholm erst vergangene Woche wieder ins Training eingestiegen und sollte eigentlich noch geschont werden. „Aber durch Stevens Ausfall hatte ich keine andere Wahl“, erklärte Terry Trenholm.

Mit dem offensiven Auftreten nicht zufrieden, stellte der Zweibrücker Coach im Schlussdrittel die Reihen um und traf damit ins Schwarze. Innerhalb von zwei Minuten machen Marc Lingenfelser, Dustin Bauscher und erneut Radke (44. bis 46.) aus dem 2:2 ein 5:2. Patrick Martens gelang für die Maddogs zwar noch einmal der Anschluss (3:5/47.), die Hornets aber ließen nichts mehr anbrennen und schraubten das Ergebnis durch Claudio Schreyer (49.), Bauscher (50.) und Dörr (51.) noch auf 8:3 in die Höhe.

Nächstes Wochenende haben die Hornets spielfrei. Das Heimspiel am Sonntag gegen die Bietigheim Steelers 1b wurde auf Wunsch der Gäste auf den 19. Januar verlegt. EHC-Trainer Trenholm kommt die unplanmäßige Pause gerade recht: „Mit Stephen Brüstle oder Christan Werth haben wir derzeit einige verletzte Spieler. Jetzt haben wir eine Woche mehr Zeit, die Blessuren auszukurieren.“