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Skispringer Wellinger nimmt den WM-Titel ins Visier

 Andreas Wellinger geht locker in den WM-Wettkampf. Foto: dpa
Andreas Wellinger geht locker in den WM-Wettkampf. Foto: dpa FOTO: dpa
Lahti. Andreas Wellinger ist bereit für den Kampf um WM-Gold, und auch Markus Eisenbichler will in Lahti kräftig mitmischen. Das Bayern-Duo geht an diesem Samstag mit breiter Brust in den Skisprung-Wettbewerb auf dem kleinen Bakken. "Wir sind in dem Kreis, in dem die Medaillen entschieden werden", stellte Bundestrainer Werner Schuster fest. Agentur

Andreas Wellinger ist bereit für den Kampf um WM-Gold, und auch Markus Eisenbichler will in Lahti kräftig mitmischen. Das Bayern-Duo geht an diesem Samstag mit breiter Brust in den Skisprung-Wettbewerb auf dem kleinen Bakken. "Wir sind in dem Kreis, in dem die Medaillen entschieden werden", stellte Bundestrainer Werner Schuster fest.

Vor allem Wellinger soll das Fehlen des verletzten Severin Freund kompensieren. Mit 98,5 Metern untermauerte er in der Qualifikation seine Ambitionen auf Edelmetall. "Ich habe mir die nötige Lockerheit über Wochen und Monate erarbeitet. Wenn ich mein Zeug mache, kann ich ganz vorne mitkämpfen", sagte Wellinger.

Der zweimalige Weltmeister Sven Hannawald traut dem 21-Jährigen nach zuletzt acht Podestplatzierungen im Weltcup sogar den Titel zu: "Wenn alles zusammenpasst, könnte es eventuell auch für ganz oben reichen."



Dem zweifachen Weltcupsieger Wellinger bietet sich gleich eine doppelte Chance, denn auch im Mixed am Sonntag winkt Edelmetall. Das nimmt auch Eisenbichler ins Visier. Nach einem starken Probesprung verzichtete er auf die Qualifikation, in der Vierschanzentourneesieger Kamil Stoch aus Polen mit 103,5 Metern den weitesten Sprung stand.