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Fußball-Verbandsliga
SGR fiebert erstem Pflichtspiel entgegen

Tobias Leonhard (Mitte, hier gegen Idar-Oberstein) war im Hinspiel der SG Rieschweiler gegen Ludwigshafen zweifacher Torschütze.
Tobias Leonhard (Mitte, hier gegen Idar-Oberstein) war im Hinspiel der SG Rieschweiler gegen Ludwigshafen zweifacher Torschütze. FOTO: Marco Wille / MArco Wille
verbandsliga südwest. SG Rieschweiler erwartet seinen Lieblingsgegner zum besten Zeitpunkt: Der Ludwigshafener SC geht personell auf dem Zahnfleisch. Von Dieter Becker

Als vor zwei Wochen auf dem Kunstrasenplatz in Contwig die Verbandsliga-Rivalen FK Pirmasens II und Ludwigshafener SC gegeneinander spielten, war Björn Hüther (40), Trainer der SG Rieschweiler, aufmerksamer Beobachter der Rot-Weißen vom Ludwigshafener Hochfeld. Morgen um 15.15 Uhr gastiert der stark abstiegsgefährdete Ludwigshafener SC nämlich in Rieschweiler an der Dicken Eiche. Für die SG Rieschweiler ist es das erste Pflichtspiel im neuen Jahr: „Wir sind alle sehr froh, das es endlich losgeht und wir spielen können“, betont der SGR-Coach Björn Hüther: „Meine Jungs sind heiß und ich bin es auch.“

Der Ludwigshafener SC ist der Lieblingsgegner der SG Rieschweiler. Die letzten fünf Partien gegen den LSC hat die SG Rieschweiler allesamt gewonnen, auch das Hinspiel mit 3:1, zweifacher SGR-Torschütze war damals Tobias Leon­hard. „Ein Selbstläufer wird das Spiel aber nicht. Der LSC hatte im neuen Jahr bereits Wettkampfpraxis, wir aber noch nicht. Auch wenn wir die Spiele gegen den LSC gewinnen konnten, so waren es meistens sehr enge Spiele“, betont Björn Hüther, der in Contwig eine unbequeme LSC-Mannschaft mit vielen guten Spielern gesehen hat. Er hofft, das er am heutigen Samstag eine Trainingseinheit auf dem Rasenplatz absolvieren kann: „Es wäre die erste im Jahr 2018“, betont der SGR-Coach, der am morgigen Sonntag unter anderem auf den verletzten Maximilian Buchholz und den gesperrten Christian Zech in der Offensive verzichten muss.

Einige Akteure plagen sich darüber hinaus auch noch mit einem grippalen Infekt herum, sodass Björn Hüther erst nach dem Abschlusstraining genau weiß, mit wem er planen kann.



„Ich hoffe, dass wir mit 14 Spielern nach Rieschweiler fahren können“, sagt der Grippe-geplagte LSC-Trainer Michael Drese im Gespräch mit unserer Zeitung. Auch in seiner Mannschaft sind viele kranke und verletzte Akteure, so dass er den Kader mit Spielern aus der zweiten Mannschaft auffüllen muss. „In Rieschweiler fehlen mir unter anderem die Brüder Prince und Julien Jubin, aber auch Dominik Jolic. Ich hoffe, dass die zuletzt schmerzlich vermissten Bernd Fröhlich und Robert Moldoveanu wieder spielen können“, sagt der einstige Oberliga-Fußballer Michael Drese, der auf einen Punktgewinn für die Moral hofft.