| 23:07 Uhr

Verbandsliga Südwest
SG Rieschweiler hat ihr Saisonziel fast erreicht

SGR-Trainer Björn Hüther.
SGR-Trainer Björn Hüther. FOTO: maw / Martin Wittenmeier
Rieschweiler. Verbandsligist gastiert am Sonntag beim zuletzt formschwachen Tabellennachbarn ASV Fußgönheim. Von Martin Wittenmeier

Obwohl seine Mannschaft noch nicht endgültig gerettet ist, sieht Björn Hüther, Trainer der SG Rieschweiler, dem Endspurt in der Verbandsliga Südwest recht gelassen entgegen. Zwei Siege zuletzt gegen die unmittelbare Konkurrenz (3:0 gegen Hauenstein, 3:2 gegen Winnweiler) haben die SGR auf den elften Platz nach oben gehievt. „So wie die Mannschaft in den letzten Wochen aufgetreten ist, kann ich ihr ohnehin wenig vorwerfen“, erklärt Hüther und verweist darauf, dass seine SGR das momentan fünftbeste Rückrundenteam sei.

Diese Bilanz möchte er am Sonntag (15 Uhr) ausbauen, zumal es mit der Partie beim ASV Fußgönheim erneut gegen einen Tabellennachbarn geht. Einen Punkt und einen Platz liegen die Vorderpfälzer derzeit vor der SGR. Anders als bei der Hüther-Truppe zeigt der Trend beim ASV aber nach unten. Nur zwei Zähler holte Fußgönheim aus den letzten fünf Partien und muss nun selbst um den Ligaverbleib bangen. „Die haben vor ein paar Wochen bestimmt nicht damit gerechnet, dass es plötzlich doch noch einmal eng werden könnte“, sieht Hüther seine Elf psychologisch im Vorteil.

Nichtsdestotrotz sei Fußgönheim ein spielstarker Gegner mit einem schnellen Umschaltspiel, der Kader, anders als seine SGR, zudem sehr breit ausgestellt, betont Hüther. Dass der ASV nur schwer zu knacken ist, haben die Rieschweiler bereits im Hinspiel an der dicken Eiche am eigenen Leibe erfahren. Trotz deutlich mehr Ballbesitz hieß es nach 90 Minuten 0:2. Und dennoch: „Um auf der sicheren Seite zu sein, brauchen wir noch sechs Punkte“, will der Rieschweiler Trainer mindestens zwei Siege aus den vier verbleibenden Spielen holen.



Personell fährt die SGR quasi unverändert zu den Vorwochen nach Fußgönheim. „Bis auf die Langzeitverletzten dürften alle mit an Bord sein.“ Entgegenkommen sei seinen Spielern, dass man unter der Woche einmal spielfrei hatte und keine Englische Woche absolvieren musste. „Dafür geht es dann am nächsten Mittwoch bereits wieder nach Speyer“, hält sich die Regenerationszeit für Hüther und seine Mannen in Grenzen.