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SFV: Spätes Ferienende hat Auswirkung auf Jugend-Spielbetrieb

Homburg. Im Vorfeld der neuen Saison der saarländischen Nachwuchskicker hat der Verbandsjugendausschuss einige Änderungen im Spielbetrieb vorgenommen. So ist dem Umstand Rechnung getragen worden, dass durch das späte Ende der Schulferien für die gesamte Qualifikationsrunde zu den Leistungsklassen lediglich fünf Wochen zur Verfügung stehen. Klaus Ehringfeld

So werden in der B- und C-Jugend in den Regionen Nord-Ost und Süd-West je in zwei Gruppen zu sechs Mannschaften die Aufsteiger ermittelt. Die Gruppenersten sind für den Aufstieg in die Verbandsliga qualifiziert. Die beiden weiteren Verbandsliga-Aufsteiger jeder Region werden in Entscheidungsspielen ermittelt. Hier treffen im Überkreuzvergleich die Zweit- und Drittplatzierten beider Gruppen aufeinander. Im gleichen Verfahren werden in den vier saarländischen Jugendkreisen die Teilnehmer der Bezirks-, Kreis- und Gruppenligen ermittelt.

Nachdem sich im Bereich der A-Jugend der Entschluss des Vorjahres bewährt hat, sofort mit dem Spielbetrieb einer Verbandsliga zu beginnen, wird sich hier keine Änderung ergeben. Wie in der Vorsaison gehen 14 Teams ins Titelrennen. Dem Meisterteam winkt der Aufstieg in die Regionalliga. Eine Spielgemeinschaft ist weiterhin nicht aufstiegsberechtigt. Absteigen müssen die beiden Tabellenletzten. Hier ist jedoch zu beachten, dass bei einem vermehrten Abstieg saarländischer Vereine aus der Regionalliga, es auch in der Verbandsliga zu einer größeren Zahl an Absteigern kommen kann. Das Kreisgebiet ist in der Verbandsliga durch den Nachwuchs des FC Homburg vertreten. Trainer Michael Berndt sieht für sein Team gute Chancen, bei der Titelvergabe ein gewichtiges Wörtchen mitreden zu können.

Im Bereich der D-Junioren entschied der Verbandsjugendausschuss die Einführung einer Verbandsliga. Nachdem bislang in den vier Jugendkreisen in Leistungsklassen die Kreismeister ermittelt wurden, wird nun nach Abschluss der Qualifikationsrunde eine Sonderklasse gebildet. In diese entsenden die vier saarländischen Jugendkreise die zwei besten Mannschaften ihrer Qualifikationsrunde. Aus dem Kreise dieser acht Mannschaften wird dann in einer Doppelrunde der neue Landesmeister ermittelt.