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Schwimm-EM in Berlin: DSV will mindestens 14 Medaillen holen

Berlin. Bei der heute beginnenden Heim-EM in Berlin peilt der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) 14 bis 19 Medaillen an. Das geht aus den Zielvereinbarungen mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) hervor. "Die vereinbarten Ziele sind anspruchsvoll, aber auch zu erreichen", sagte DSV-Leistungssportdirektor Lutz Buschkow: "Man kann zwar schlecht am Anfang des Olympiazyklus in die Glaskugel schauen und sagen: Da und da holen wir die Medaillen . Aber wir haben ein starkes Team." Die international zuletzt enttäuschenden Beckenschwimmer sollen in der zweiten EM-Woche sechs bis acht Medaillen im Velodrom holen. sid

Den Freiwasserschwimmern um Rekord-Weltmeister Thomas Lurz wird in der Auftaktwoche drei oder vier Mal Edelmetall zugetraut. Die Wasserspringer haben bei fünf bis sieben Medaillen ihr Ziel erfüllt. Die Synchronschwimmerinnen peilen Finalteilnahmen in allen drei Disziplinen an.

Den Auftakt heute machen die Freiwasserschwimmer, und hier sollen die beiden Ältesten die ersten Medaillen holen: Angela Maurer (39) und Thomas Lurz (34) gehen mit guten Chancen an den Start. "Ich spüre das Alter nicht", sagt die 39-jährige Maurer, die um 10 Uhr über zehn Kilometer antritt. Rekordweltmeister Lurz schwimmt über fünf Kilometer (13.30 Uhr).