| 19:07 Uhr

Schwieriges Auswärtsspiel für Homburg II in Primstal

 Mit einem 6:0-Sieg über den TuS Rentrisch festigte Spitzenreiter FC Homburg II (schwarze Trikots) zuletzt Platz eins in der Verbandsliga. Foto: Hagen
Mit einem 6:0-Sieg über den TuS Rentrisch festigte Spitzenreiter FC Homburg II (schwarze Trikots) zuletzt Platz eins in der Verbandsliga. Foto: Hagen FOTO: Hagen
Homburg. In der Verbandsliga Nord-Ost gibt es zudem ein weiteres Spitzenspiel zwischen Bliesmengen/Bolchen und Thalexweiler-Aschbach. Markus Hagen

Zum Topspiel des 20. Spieltages muss der FC Homburg II, Tabellenführer der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost, am Sonntag um 14.30 Uhr bei der zweiten Mannschaft des VfL Primstal antreten. FCH-Trainer Andreas Sorg spricht von einer sehr hohen Hürde, die seine Mannschaft beim Tabellensechsten erwartet: "Ich rechne mit einem sehr interessanten Spiel von zwei Mannschaften, die beide mit sehr vielen jungen Spielern besetzt sind."

Sowohl der FC Homburg als auch Primstal könnten mit Spielern aus der jeweiligen ersten Mannschaft auflaufen. Sorg: "Angesichts des Pokalspiels am Mittwoch und des Punktspiels unserer Regionalligamannschaft am Samstag beim SSV Ulm muss ich abwarten, welche Spieler mir Jens Kiefer zur Verfügung stellen kann." Auf jeden Fall wolle man alles versuchen, die 0:2-Heimniederlage gegen den VfL Primstal II auf dem Jahnplatz in der Hinrunde zu korrigieren. Sorgs Vorgabe: "Wir gehen mit maximaler Konzentration in dieses Spiel, um unserer Favoritenrolle als Spitzenreiter gerecht zu werden." Personell gesehen könne er fast aus dem Vollen schöpfen. Nur Leon Böhnlein, der zur Zeit im Lauftraining ist, und Jonas Fischbach fallen noch aus.

Mit einem 3:0-Auswärtssieg im Lokalderby bei der SG DJK Ballweiler-Wecklingen/SV Wolfersheim kehrte der Tabellenzweite SV Bliesmengen/Bolchen am letzten Spieltag zurück. Mit diesem Erfolg blieb das Team von Trainer Patrick Bähr auch im elften Spiel in Folge ungeschlagen. "Das klare Ergebnis täuscht über den Spielverlauf hinweg. In der ersten Halbzeit war Ballweiler ganz klar besser." Glück habe der SVB bei einem Lattentreffer von Michael Güngerich gehabt. Bähr: "Mit dem ersten Angriff haben wir nach der Pause die Führung erzielt und später auf 2:0 erhöht." Gastgeber Ballweiler/Wecklingen habe dann die Chancen zum Anschlusstreffer gehabt. "Trotz des 3:0-Sieges war es kein gutes Spiel von uns", so Bähr. Nun empfängt der SV Bliesmengen/Bolchen bereits am heutigen Freitagabend um 19.30 Uhr den Tabellenfünften SG Thalexweiler-Aschbach. Bähr: "Das wird eine ganz harte Nuss." Nach der 0:3-Niederlage im Hinspiel habe man nun etwas gutzumachen. Trotz zahlreicher Ausfälle sehe er die Möglichkeit, auch nach diesem Spieltag auf Platz zwei stehen zu können. Nachdem Stammtorwart Joshua Martin bis Saisonende fehlt, droht auch der zweite Torwart Robin Scheid wegen einer Schulterverletzung auszufallen. Für ihn würde dann Christian Kalle zwischen den Pfosten stehen.



Marco Meyer, Spielertrainer der SG DJK Ballweiler/Wecklingen/SV Wolfersheim, meinte zur Niederlage im Lokalderby gegen den Nachbarn Bliesmengen/Bolchen: "Wir haben trotz der sehr vielen Ausfälle noch ordentlich gespielt. Leider haben wir unsere Torchancen nicht genutzt." Die zahlreich fehlenden Spieler könne man nicht über die gesamten 90 Minuten ersetzen. Die Ausfallliste vor dem Spiel am Sonntag um 15.30 Uhr bei der Spielvereinigung Hangard ist weiter lang. So fehlen: Patrick Götz, Christian Schmitt, Daniel Rebmann, Sören Braun, David Fuhl, Christopher Dahl, Steffen Sand, Alexander Hennrich und Sacha Meyer. Immerhin steht Manuel Weymann nach überstandenem Muskelfaserriss wieder zur Verfügung. "Hangard braucht jeden Punkt für den Klassenerhalt. Dies und die vielen Ausfälle macht die Aufgabe für uns am Sonntag alles andere als einfach", so Marco Meyer.

Beim FC Palatia Limbach dagegen herrscht gute Stimmung. Nach dem starken 3:1-Heimsieg über den VfL Primstal II wartet auf die Limbacher am Sonntag mit der Auswärtspartie beim Vierten SV Rohrbach eine weitere Bewährungsprobe. Für Limbachs Trainer Alexander Ogorodnik ist für seine Palatia auch hier etwas möglich. An einem guten Tag könne Limbach auch hier bestehen. Beide Teams trennen sechs Tabellenplätze. Rohrbach ist Favorit auf eigenen Platz, aber die Palatia wolle aus der Außenseiterrolle heraus überraschen.