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Schöne Momentaufnahme für die Hornets

 Lautstarke Anfeuerung: EHCZ-Trainer Richard Drewniak geht an der Bande stets voller Emotionen mit. Foto: marco wille/pma
Lautstarke Anfeuerung: EHCZ-Trainer Richard Drewniak geht an der Bande stets voller Emotionen mit. Foto: marco wille/pma FOTO: marco wille/pma
Zweibrücken. Einen erfolgreichen Einstand in die neue Runde der Eishockey-Regionalliga haben am Sonntagabend die Zweibrücker Hornets gefeiert. Mit 7:2 setzte sich das ambitionierte Team von Trainer Richard Drewniak souverän beim Aufsteiger EV Ravensburg „Towerstars“ 1b durch. ski

Die ersten drei Punkte stehen auf dem Konto. Mit dem souveränen 7:2 (1:0/2:2/4:0)-Auftakterfolg in Ravensburg haben sich die Zweibrücker Hornets gar auf den Spitzenplatz der Eishockey-Regionalliga Südwest gespielt.

Die lange Anreise an den Bodensee, die weiteste überhaupt für den EHCZ, steckte die Mannschaft von Trainer Richard Drewniak ohne Probleme weg. "Von Beginn an ließen wir keine Zweifel daran aufkommen, dass die Punkte am Ende auf Zweibrücker Seite landen sollten", erklärt er. Die ersten fünf Minuten des Spiels fanden sogar komplett im Drittel des EV Ravensburg statt, "nur leider wurden beste Torchancen ausgelassen". Es dauerte 17 Minuten, bis Radovan Pastorek den ersten Saisontreffer erzielte. Mit dieser Führung ging es in die Drittelpause. Im Mittelabschnitt baute Neuzugang Frederic Hellmann schnell den Vorsprung aus, der Kanadier Ben Payne erhöhte auf 3:0. Es folgte allerdings die stärkste Phase der Gastgeber. In dieser bestrafte der EV Stellungsfehler der Hornets mit zwei Toren. So wurde es beim 2:3 noch mal enger als nötig. Mit diesem Spielstand ging es in den Schlussabschnitt.

Davor scheint Coach Richard Drewniak die richtigen Worte gefunden zu haben, denn die Hornets erhöhten deutlich das Tempo und erzielten folgerichtig durch André Nunold, Lukas Srnka, Dennis Walzer und Kapitän Robin Lehmann die Treffer vier bis sieben. Unschön aufseiten der Gastgeber seien zwei Aktionen - Check gegen den Kopf eines Zweibrückers sowie ein Stockstich - gewesen, die jeweils mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe (5+) geahndet wurden. "Meine Spieler haben sich aber durch solche Aktionen nicht provozieren lassen und waren auf das wesentliche fokussiert", lobt Drewniak, der die erste Tabellenführung der neuen Spielzeit als "eine schöne Momentaufnahme" bezeichnet. Diese Momentaufnahme feierte die Mannschaft auf der Rückfahrt, die bis drei Uhr morgens dauerte, ausgelassen.

"Jetzt freuen wir uns riesig auf unser erstes Heimspiel am kommenden Sonntag gegen den EC Eppelheim ", blickt Richard Drewniak schon voraus.

Für das erste Heimspiel am Sonntag, 18.30 Uhr, gegen Eppelheim stellen der EHC und der Merkur 100 Freikarten zur Verfügung. Diese können im Merkur-Pressezentrum, Hauptstraße 66, abgeholt werden. Pro Person gibt es maximal vier Tickets.