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Fußball-Saarlandliga
Saarlandliga: FC Homburg II muss die Nerven behalten

Zum Haareraufen: Trainer Andreas Sorg steckt mit dem FC Homburg II tief im Tabellenkeller.
Zum Haareraufen: Trainer Andreas Sorg steckt mit dem FC Homburg II tief im Tabellenkeller. FOTO: maw / Martin Wittenmeier
Homburg. Unterschiedlicher könnten die Voraussetzungen vor der Saarlandliga-Partie am Sonntag zwischen dem FC Homburg II und der SV Elversberg II (15.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz vor dem Waldstadion) nicht sein. Von Markus Hagen

Während die SVE als Tabellenführer um den Aufstieg in die Oberliga kämpft, steckt die U23 des FC Homburg als Tabellen-15. mitten im Kampf um den Klassenverbleib.

„Mit dieser Situation müssen meine Jungs umgehen“, hofft Homburgs Trainer Andreas Sorg, dass seine Mannschaft im Abstiegskampf die Nerven behält. Zuletzt war dies aber nicht der Fall. Beim SV Mettlach lagen die Grün-Weißen bis zur 88. Minute mit 1:0 in Führung, doch dann führten eklatante Fehler zur 1:2-Niederlage. Nicht besser war das Ergebnis im „Sechs-Punktespiel“ am vergangenen Samstag beim Oberligaabsteiger FV Eppelborn. 2:4 verlor der FC Homburg gegen den Tabellennachbarn. Sorg vermisste besonders die Zweikampfhärte. „Wir müssen uns einfach mehr durchsetzen, ansonsten wird es eng.“ Erst recht, wenn es am Sonntag gegen den Tabellenführer Elversberg II geht.

Das Team von Trainer Marco Emich, über zehn Jahre Trainer beim Nachbarn FSV Jägersburg tätig, geht als Favorit in die 90 Minuten. Sorgs Hoffnung: „Vielleicht wird es für uns leichter, weil wir als klarer Außenseiter am Sonntag nichts zu verlieren haben.“ Es gelte, alles abzurufen. Vom Kampf bis zu taktischer Disziplin müssten seine Jungs alles geben.



Dazu zählen auch die Spieler aus dem Regionalligakader, die regelmäßig bei der Zweiten auflaufen. Viel gebracht hat ihr Einsatz bisher nicht, wie man an den Ergebnissen ablesen kann. Sicherlich sei es nicht einfach, wenn Woche für Woche eine andere Mannschaft auf dem Platz gehe. Doch besonders von den Spielern aus dem Aufgebot von Jürgen Luginger dürfe man mehr erwarten.