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Handball-Oberliga
Robin Von Lauppert soll dem TVH neues Leben einhauchen

Für Hendrik Schmidt und den TV Homburg wird es langsam Zeit, die ersten Punkte in der Handball-Oberliga einzufahren.
Für Hendrik Schmidt und den TV Homburg wird es langsam Zeit, die ersten Punkte in der Handball-Oberliga einzufahren. FOTO: maw / Martin Wittenmeier
Homburg. Beim Oberliga-Schlusslicht ruhen die Hoffnungen auf dem Neuzugang, der von Drittligist Dansenberg nach Homburg gewechselt ist. Mit dem 19-Jährigen sollen gegen Mundenheim endlich die ersten Punkte aufs Konto. Von Markus Hagen

Noch ziert der TV Homburg in der Handball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar nach zwölf Spieltagen den letzten Tabellenplatz. Doch die Chance auf den Klassenerhalt ist noch vorhanden, liegt der Aufsteiger doch nur einen Zähler hinter dem Vorletzten TSG Friesenheim II. Sollte die VTZ Saarpfalz den Klassenverbleib in der 3. Liga schaffen, würde dem Team des TV Homburg mit Spielertrainer Daniel Sorg der vorletzte Rang zum Ligaverbleib reichen. Am Samstag ab 18.30 Uhr im Heimspiel gegen den Sechsten VTV Mundenheim und acht Tage später erneut in der Robert-Bosch-Schulsporthalle gegen die TSG Friesenheim II sollen nun endlich die ersten Siege eingefahren werden.

Helfen soll hierbei Neuzugang Robin Von Lauppert, den der TVH letzte Woche vom TuS Dansenberg geholt hat. Während seine neue Mannschaft in Bingen unter die Räder geriet, konnte Von Lauppert in seiner ersten Begegnung mit dem Aufsteiger mit sechs Toren einen guten Einstand feiern. „Ich bin mir sicher, dass das Team das Potenzial und die Qualitäten hat, den Klassenerhalt zu schaffen“, so der 19-jährige Rückraumspieler.

In Dansenberg begann er im Alter von acht Jahren mit dem Handballsport. Sechs Jahre später wechselte er zur TSG Friesenheim, ehe er mit 16 Jahren zum SV 64 Zweibrücken ging. Hier spielte er für die A-Junioren in der ersten Bundesliga. Nachbar TuS Dansenberg erkannte schnell die Qualitäten des Talents und holte ihn im Juni 2016 zurück. Seit 16. November spielt Robin Von Lauppert nun für den TV Homburg. „Als Nachwuchsspieler hatte ich im Drittligateam des TuS Dansenberg kaum Spielzeit. Ich möchte mich aber verbessern und das geht nur, wenn ich möglichst oft spiele und viele Einsatzminuten habe.“ Eine Liga tiefer in der Oberliga will er nun diese Spielpraxis sammeln und dem TVH helfen, doch noch den Klassenerhalt zu schaffen.



„Dazu haben wir die Möglichkeit. Es steckt viel mehr Potenzial im Team, als es bisher zeigen konnte“, gibt sich der Abiturient des Heinrich-Heine-Gymnasiums in Kaiserslautern zuversichtlich.

TVH-Spielertrainer Daniel Sorg und Abteilungsleiter Jörg Ecker sind optimistisch, mit dem Ex-Dansenberger einen guten Spieler geholt zu haben. „Er hat sich gut eingefunden. Klar, dass er noch etwas Zeit braucht, um sich bei uns in der Formation einzubinden und zu finden. Aber in Bingen hat er mit seinen sechs Treffern gezeigt, dass er uns im Rückraum verstärken wird“, ist Sorg von den Qualitäten seines neuen Mitspielers überzeugt.

Gegen Mundenheim will Sorg endlich die ersten Zähler einfahren. Auch der Spielertrainer hofft, endlich wieder auf dem Spielfeld dabei zu sein, nachdem er wegen einer Kapselverletzung am Daumen seiner Wurfhand seit Wochen außer Gefecht ist. Das Lazarett beim TVH lichtet sich. Johannes Pelletier sammelte in Bingen nach seiner Fußverletzung die ersten Einsatzminuten. Zur Partie am Samstag gegen Mundenheim meinte Sorg: „Wenn wir uns weiter verbessern und die Leistung aus der Partien gegen Saulheim und Hochdorf steigern, 60 Minuten konzentriert aufspielen, dann könnte der erste Sieg machbar sein.“

Mit Neuzugang Robin Von Lauppert, der zuletzt für den Drittligisten TuS Dansenberg gespielt hat, hat der TV Homburg eine wurfgewaltige Alternative für den Rückraum.
Mit Neuzugang Robin Von Lauppert, der zuletzt für den Drittligisten TuS Dansenberg gespielt hat, hat der TV Homburg eine wurfgewaltige Alternative für den Rückraum. FOTO: Markus Hagen