| 23:26 Uhr

Nachholspiel
Rieschweiler unterliegt Tabellenführer

 Tobias Leonhard von der SG Rieschweiler verwandelt hier zum 1:1. Arminias Torhüter Kevin Urban ist machtlos.
Tobias Leonhard von der SG Rieschweiler verwandelt hier zum 1:1. Arminias Torhüter Kevin Urban ist machtlos. FOTO: Marco Wille; www.marcowille.de / Marco Wille
1:2-Niederlage gegen Arminia. Chance in Nachspielzeit vergeben. Hüther hadert mit Ergebnis. Von Fritz Schäfer

SG Rieschweiler – Arminia Ludwigshafen 1:2 (1:1) (sf) In der vierten Minute der Nachspielzeit fiel ein auf der Linie abgewehrter Schuss vor die Füße von Frederic Stark. Doch der Rieschweiler Routinier verfehlte aus zehn Metern das Tor. 30 Sekunden später pfiff Schiedsrichter David Rau die Partie ab. Die einheimischen Spieler sanken enttäuscht zu Boden, während die Ludwigshafener den knappen Sieg bejubelten.

„Das ist sehr ärgerlich“, war Rieschweilers Trainer Björn Hüther enttäuscht vom Ergebnis. „Wir haben einen Punkt verloren. Wenn nicht drei.“ Vor allem mit der ersten Hälfte war Hüther zufrieden. „Da haben wir gut mit dem Tabellenführer mitgespielt.“

Bereits in der ersten Minute traf der Rieschweiler Janik Greinert nach einer Ecke von Nico Freiler nur das Außennetz. In der Folge war die Partie ausgeglichen. Dabei brachte Tim Amberger in der 16. Minute die Gäste mit einem Flachschuss aus 18 Metern in Führung. Nach einem genauen Pass von Freiler glich Tobias Leonhard in der 37. Minute mit einem Schuss ins lange Eck aus.



Keine drei Minuten nach Wiederbeginn köpfte der völlig frei stehende Marco Sorg zur erneuten Ludwigshafener Führung ein. „Dann haben wir eine Viertelstunde gebraucht, bis es wieder gelaufen ist“, sagte Hüther. Die Gäste spielten weiter auf ein drittes Tor. „Aber wir haben nur zwei, drei Chancen zugelassen“, war der Rieschweiler Trainer zufrieden mit der Leistung seiner Defensive. Dabei schoss Marco Pantano in der 60. Minute einen gefährlichen Freistoß und in der 70. Minute fand eine Flanke von Sorg keinen Abnehmer.

Rieschweiler kam erst in der 75. Minute gefährlich vors Tor. Dabei hätte Christoph Stemmler fast den Gästetorhüter Kevin Urban mit einem harmlosen Schuss überrascht. In den letzten fünf Minuten der regulären Spielzeit und der Nachspielzeit warfen die Einheimischen alles nach vorne. Doch Zählbares wollte dabei nicht mehr herausspringen. Ludwigshafen spielte mehr und mehr auf Zeit.