| 20:42 Uhr

Verbandsliga Südwest
Rieschweiler unter Wert geschlagen

 Im Rieschweiler Regen gab es für die SGR und Trainer Björn Hüther gegen Marienborn keine Punkte.
Im Rieschweiler Regen gab es für die SGR und Trainer Björn Hüther gegen Marienborn keine Punkte. FOTO: maw / Martin Wittenmeier
Verbandsliga Südwest: SGR trifft gegen Marienborn das Tor einfach nicht und verliert am Ende mit 0:3. Von Fritz Schäfer

SG Rieschweiler – TuS Marienborn 0:3 (0:0) Einen schnellen Angriff der SG Rieschweiler vollendete Maximilian Decker mit einem Schuss ins Tor. Doch der Linienrichter sah beim Zuspiel von Tobias Leonhard Decker im Abseits. Die Rieschweiler Zuschauer ärgerten sich noch über die Entscheidung der Unparteiischen, als Frank Breininger (49.) im Gegenzug eine Flanke zur Gästeführung einköpfte. „Das passt genau in unsere Situation“, haderte SGR-Trainer Björn Hüther mit dem Schicksal.

Denn Rieschweiler zeigte in der ausgeglichenen Partie eine gute Vorstellung. Die Gastgeber hatten dabei die besseren Torabschlüsse. In der elften Minute hätte Gästespieler Jonas Hofmann eine Flanke von Marc Arzt fast ins eigene Tor befördert. In der 20. Minute drosch Bastian Brauner eine Direktabnahme übers Tor und Decker schoss nach einem öffnenden Pass von Christian Ohlinger dem Gästetorhüter Timon Hammer aus 16 Metern genau in die Arme. Marienborn kombinierte im Mittelfeld zwar mit Kurzpassspiel. Doch gefährlich wurden die Gäste dabei nicht.

Nach dem Rückstand schüttelten sich die Gastgeber kurz und beherzigten die Aufforderung ihres Mittelfeldstrategen Frederic Stark: „Kopf hoch und ruhig weiter spielen.“ Ab der 55. Minute war Rieschweiler wieder gut im Spiel. „Da hat man gesehen, dass die Jungs bereit sind, alles zu geben“, sagte Hüther. Und dabei zeigten sie auch gute Angriffe. Stark verfehlte in der 63. Minute nach einer Ecke mit einem Kopfball knapp das Tor. Und in der Phase kassierte die SGR den nächsten Rückschlag. Arlind Hoti (68.) drückte eine Flanke über die Linie.



Die Einheimischen gaben sich immer noch nicht geschlagen. In der 72. Minute parierte der Gästetorhüter eine Direktabnahme von Janik Greinert mit einer guten Reaktion. In der Schlussphase kamen die Gäste vermehrt zu gefährlichen Angriffen.

In der Nachspielzeit markierte Moritz Freisler den unglücklichen Endstand.“ Jetzt müssen wir in der Pause arbeiten, um da rauszukommen“, schaute Björn Hüther nach vorne.