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Zweibrücker Renntag
Renntag wegen WM zwei Stunden früher

Zweibrücken. Der Pfälzische Rennverein Zweibrücken ist für den Sommer-Renntag am 15. Juli gerüstet. Von Norbert Rech

() Außergewöhliche Umstände erfordern kluge Ideen: Da der Sommer-Renntag in Zweibrücken in diesem Jahr auf den Tag des Endspiels um die Fußball-Weltmeisterschaft fällt, heißt es nun am 15. Juli „High Noon“. „Die ersten Startboxen werden sich bereits um zwölf Uhr öffnen“, informiert Hans Otto Streuber, Präsident des Pfälzischen Rennvereins. Die Rennbahn selbst ist schon ab elf Uhr geöffnet. Für die Besucher haben sich die Verantwortlichen diesmal etwas ganz Besonders ausgedacht. So ist im Eintrittspreis von sechs Euro eine Gulaschsuppe enthalten, die allerdings nur bis 13 Uhr serviert wird. Es wird deshalb auch keine ermäßigten Eintrittspreise geben. Kinder für die der Rennbahnbesuch kostenlos ist, erhalten im gleichen Zeitraum eine Bratwurst. Die Zweibrücker sind auch sonst bestens gerüstet. Über hundert Helfer würden für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Die Küche bietet über den ganzen Tag auch die üblichen Gerichte, wie Grillschinken, Frikadellen oder Würste. Auch Dampfnudeln, Kaffee und Kuchen wird es geben. „Wir achten dabei wie sonst auch auf zivile Preise“, unterstreicht Streuber, der auf die familiäre Atmosphäre an der Rennwiese großen Wert legt.

Wirtschaftliche Gründe hätten die Verlegung des Renntages vom Juni in den Juli notwendig gemacht. Zum üblichen Termin hätte es keine Übertragung im Wettfernsehen gegeben. Der Verein sei allerdings auf die Einnahmen durch Außenwetten angewiesen, die einen erheblichen Teil des Umsatzes ausmachten. Die Verantwortlichen des Vereins hoffen nun auf eine gute Zuschauerresonanz. Im Mittelpunkt stehen die zwei Trabrennen, die traditionell den Sommer-Renntag bereichern. Dazu gibt es den Juniorcup und fünf spannende Galopprennen.