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Regionalliga: Elversberg, Homburg und FCS sind Favoriten der Trainer

 SVN-Trainer Adis Herceg sieht den FCH, Saarbrücken, Elversberg und den FCK II vorne. Foto: mw/pm
SVN-Trainer Adis Herceg sieht den FCH, Saarbrücken, Elversberg und den FCK II vorne. Foto: mw/pm FOTO: mw/pm
Saarbrücken. Die SV Elversberg ist der Topfavorit auf die Meisterschaft. Das sehen die Trainer der Fußball-Regionalliga Südwest so. Und direkt dahinter folgen mit dem 1. FC Saarbrücken und dem FC Homburg laut einer Umfrage die anderen beiden Saar-Vereine. mspw/ski

Wenn morgen der FC Homburg und der 1. FC Saarbrücken das Eröffnungsspiel in der Fußball-Regionalliga bestreiten, dann treffen nicht nur zwei saarländische Traditionsvereine, sondern auch zwei Meisterschaftsaspiranten aufeinander. Davon sind zumindest die 18 Trainer in der Liga überzeugt. Der FCS (13 Nennungen) gehört nach einer Umfrage der Agentur MSPW ebenso wie der FCH (zehn Stimmen) zu den aussichtsreichsten Kandidaten für einen der beiden Plätze, die zur Teilnahme an der Drittliga-Relegation berechtigen. Als heißester Anwärter auf den Titel gilt der dritte Saar-Vertreter. Der SV Elversberg , deren Abstieg aus der 3. Liga erst am letzten Spieltag besiegelt wurde, trauen 15 von 18 Trainern die direkte Rückkehr in die dritthöchste deutsche Spielklasse zu.

Hinter dem Saar-Trio wird eine breite Verfolgergruppe erwartet. Als erster Herausforderer gilt Waldhof Mannheim (acht Stimmen). Trainer Kenan Kocak ist damit nicht einverstanden: "Wegen der finanziellen Einschnitte, die wir hinnehmen mussten, kann für uns zunächst nur der Klassenverbleib als Ziel gelten."

Auch den 1. FC Kaiserslautern II, die Offenbacher Kickers, den SC Freiburg II, Eintracht Trier und Hessen Kassel (alle drei Nennungen) haben einige Trainer auf der Rechnung. Konrad Fünfstück, Trainer der U23 der Roten Teufel, meint: "Das vorderste Feld wird aus dem FC Homburg, Worms , Trier, Mannheim , der Spielvereinigung Elversberg sowie dem 1. FC Saarbrücken bestehen. Innerhalb dieser Gruppe könnte es zu einem ganz engen Rennen kommen." Matthias Mink (Kassel ) sieht "die Offenbacher Kickers, Waldhof Mannheim , den FC Homburg und die U23 des SC Freiburg " vorne. Rico Schmidt (Offenbach) glaubt ebenfalls an ein spannendes Rennen: "Um die Plätze eins und zwei werden sich auch in dieser Saison viele Mannschaften streiten. Wir zählen uns selbst nicht zu den Favoriten, starten aber trotzdem ambitioniert in die Saison."

Der neue Trainer des SVN Zweibrücken, Adis Herceg, weiß ebenfalls um die große Konkurrenzsituation in der Spielklasse. Im Kampf um die vorderen Plätze sieht der 35-Jährige den FC Homburg, Elversberg, Saarbrücken und die U23 des FCK.

Als mögliche Geheimfavoriten wurden außerdem die U23 von 1899 Hoffenheim und der VfR Wormatia Worms genannt. Bezeichnend für die Ausgeglichenheit der Liga: Nur sieben der insgesamt 18 Mannschaften erhielten keine Nennung.