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Mehr als 200 Starts
Premiere für Freiland-Turnier

Erstmals wird auf dem Reitplatz des Landgestüts am Wochenende ein großes Dressurturnier ausgetragen.
Erstmals wird auf dem Reitplatz des Landgestüts am Wochenende ein großes Dressurturnier ausgetragen. FOTO: Cordula von Waldow / red
Zweibrücken. Das erste Dressurturnier am kommenden Wochenende auf dem Ebbe-Flut-Platz im Zweibrücker Landgestüt mit Prüfungen der schweren Klasse S war in kurzer Zeit ausgebucht. Von Cordula von Waldow

„Wir haben mit unserem Dressurturnier so früh im Jahr offensichtlich eine Marktlücke geschlossen“, stellt Alexander Kölsch, Vorsitzender des gastgebenden RFV Zweibrücken und Gestütsleiter des Landgestüts, zufrieden fest. Nach langer Pause lädt der RFV Zweibrücken am Wochenende nach Ostern, 7. und 8. April, erstmals wieder zu einem Dressurturnier ein. Früher fanden die Dressurturniere im März in der Halle statt. Das Freilandturnier auf dem hochwertigen Ebbe-Flut-Platz feiert somit Premiere. Die Prüfungen der schweren Klasse S sowie der mittelschweren Klasse auf Zwei-Sterne-Niveau waren in kürzester Zeit ausgebucht. Neben den Dressurreitern aus der weiten Region haben sich auch Gäste auf dem Rheinland dafür angemeldet.

Mehr als 200 mal wird die Startglocke in acht Wettbewerben erklingen. Der Samstagvormittag ist für die Nachwuchspferde im Viereck reserviert. Hier satteln unter anderem Ailyn Sahinoglu vom RFV Zweibrücken, Carina Reithauer von der RSG Berghof-Einöd, die Bundenbacherin Nadja Schreiber vom neu gegründeten Verein Pferdezentrum Miesau und Florian Weber. Der Dressurreiter vom RSV Käshofen stellt mit dem Oldenburger Ferrytale Royal erstmals sein sechsjähriges Nachwuchspferd auf einem Turnier vor. Kristina Sappok vom RFV Pirmasens präsentiert ihre siebenjährige Oldenburger Stute Rubinia Royal ebenso in Klasse L, wie Annika Fichter vom Pfälzer Pony RFV Thaleischweiler Fröschen ihren Nachwuchs. Mit ihrem Erfolgspferd Dodici Danze nimmt sie als einzige Reiterin der Region am Sonntagmittag nach dem M-Dressur als Einlaufprüfung auch an der schweren Dressurprüfung St. Georg Special für Amateure teil. Höhepunkt ist die schwere S-Dressur auf Zwei-Sterne-Niveau am Sonntagnachmittag. Unter den 32 Startern aus Rheinland-Pfalz-Saar und dem Rheinland ist auch Jutta Bitsch von der DSG Bliesgau mit ihrem Erfolgspferd Ferrari.

Als Lokalmatadorinnen satteln vom RFV Zweibrücken Katrin Kessler-Sutter ihren Bayerischen Wallach Fullminant und Luise Spangenberg den ehemaligen Landbeschäler Fürst Gutenberg in den beiden mittelschweren Prüfungen. Hier starten auch Kerstin Müller vom RSC Walshausen mit der zehnjährige Zweibrücker Stute Florentiana und Elena Firmery vom RFV Bundenbacherhöhe. An der Zwei-Sterne-L-Dressur am Samstagmittag nimmt Ute Breith vom RFV Pirmasens-Winzeln mit Cartier teil. „Wir erwarten hochkarätigen Sport“, freut sich Alexander Kölsch über das durchweg gute Nennungsergebnis. Spaziergänger in der Allee werden an diesem Wochenende ebenfalls zu Zuschauern, denn geritten wird auf dem großen Außenplatz. Bereits eine Woche später wird im Landgestüt ein großes Springturnier ausgetragen.