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Zweibrücker Frühjahrsrenntag
Ross und Reiter stehen in den Startlöchern

 Auf einen Bilderbuchrenntag mit spannenden Läufen und vielen Zuschauern hofft der Zweibrücker Rennverein am Sonntag.
Auf einen Bilderbuchrenntag mit spannenden Läufen und vielen Zuschauern hofft der Zweibrücker Rennverein am Sonntag. FOTO: nos / Norbert Schwarz, Bildjournalist, Lindenstraae 10, 66484 Battwei
Zweibrücken. 45 Pferde kämpfen am Sonntag auf der Zweibrücker Rennwiese um acht Trophäen. Von Norbert Rech

Am Sonntag ist es wieder soweit: Mit sieben Galopprennen und dem Juniorcup startet am 14. April der Pfälzische Rennverein Zweibrücken in die Saison. Ab 14 Uhr werden Pferdefreunde und Zocker wieder so richtig auf ihre Kosten kommen. Die Voraussetzungen sind nach Angaben des früheren Geschäftsführers Heinrich Schmahl geschaffen. Die Messung per Pelepometer habe eine „gute Bodentiefe“ ergeben. Insgesamt wurden bei Nennungsschluss 45 Pferde gemeldet.

Höhepunkt des Frühjahrsrenntags wird das Kurt-Kasper-Gedächtnisrennen sein, das mit einer Flagge gestartet wird. Hier gehört der achtjährige Wallach „Matchwinner“ aus dem Stall Adelresort zum Favoritenkreis. Reiter ist der Mannheimer Felix-Xaver Weißmeier, der mit vier Siegen im vergangen April in der Rosenstadt für reichlich Furore gesorgt hat. Favorisiert wird auf der 2950 Meter langen Strecke allerdings bei Experten Pearl Dragon von dem bekannten Besitzertrainer Christian Freiherr von der Recke. In den anderen Galopprennen sind auch einige Lokalmatadore mit von der Partie. So hofft unter anderem Jockey Larissa Bies im Preis von Edeka Ernst mit dem sechsjährigen irischen Wallach Dyllan an frühere Erfolge anknüpfen zu können. Mit neuen Startern ist hier auch das Feld am besten besetzt.



Besitzertrainer Christof Schleppi will dagegen im Preis der Sparkasse Südwestpfalz mit der siebenjährigen Stute Kylina ein Wörtchen beim Zieleinlauf mitreden. Sein Sohn Sven hat für den Preis der LBS Südwest die vierjährige Stute Anni Domini gemeldet. Geritten werden beide Pferde von Sibylle Vogt.

Insgesamt können sich die Gäste laut Heinrich Schmahl wieder auf exzellenten Sport bei einem traumhaften Ambiente freuen. Die Verantwortlichen des Rennvereins hoffen, dass auch diesmal wieder viele Besucher zur Zweibrücker Rennbahn kommen werden – im Vorjahr waren es rund 4000 Pferdesportbegeisterte, die die Rennen hautnah miterlebt und teilweise auch ihr Glück am Totalisator versucht haben.

Tickets kosten sechs Euro, mit Ermäßigung drei. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist der Eintritt frei.