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Personalsorgen reißen nicht ab

 Ob Raimonds Trifanovs am Sonntag auflaufen kann, ist offen. Er plagt sich mit einer Grippe. Foto: Norbert Schwarz/pma
Ob Raimonds Trifanovs am Sonntag auflaufen kann, ist offen. Er plagt sich mit einer Grippe. Foto: Norbert Schwarz/pma FOTO: Norbert Schwarz/pma
Zweibrücken. Einmal mehr hatte Mirko Schwarz, Trainer des Handball-Oberligisten VT Zweibrücken, keine einfache Vorbereitungswoche auf das nächste Spiel. Zahlreiche Spieler liegen mit einer Grippe flach, dazu gesellen sich die Langzeitverletzten. Wer gegen Bingen aufläuft, ist demnach unklar. kda

Die Voraussetzungen bei den VTZ-Handballern vor dem Oberliga-Heimspiel gegen die HSG Rhein-Nahe-Bingen sind schlecht. Erneut muss sich Trainer Mirko Schwarz mit personellen Sorgen herumplagen. Auf jeden Fall fehlen werden Marek Galla, Philipp Ulbrich, Philip Wiese und Maurice Kaufeld. Hinter dem Einsatz von Max Ulbrich, Raimonds Trifanovs, Tomas Mazar und Jadran Pesic steht ein Fragezeichen - sie alle sind von der Grippewelle erwischt worden. Wer am Sonntagabend, 18 Uhr, in der Westpfalzhalle demnach tatsächlich gegen Bingen auflaufen wird, entscheidet sich kurzfristig.

Mit der Niederlage in der vergangenen Partie haben sich die Zweibrücker vom Aufstiegsgedanken verabschiedet. Sieben Punkte Rückstand hat die VTZ auf den Tabellenersten. "Wir wollen die Runde aber ordentlich zu Ende spielen", erklärt Schwarz. Daher soll am Sonntag auch ein Sieg her. Der wäre auch gut fürs Selbstbewusstsein der angeschlagenen Truppe. "Wir müssen uns wehren, alles versuchen und daran setzen, zwei Punkte zu bekommen", sagt der Trainer vor dem Heimspiel. Dafür müsse sich seine Mannschaft zerreißen. Das Hinspiel in Bingen konnten die Rosenstädter nur knapp für sich entscheiden (31:30). Obwohl die HSG auf dem elften Platz weilt, hat die Mannschaft um Trainer Konrad Bansa keine Angst vor dem kommenden Gegner. Das Hinspiel lässt den Außenseiter hoffen, nicht chancenlos zu sein. Doch auch in Bingen hat die Mannschaft mit Personalsorgen zu kämpfen. Bansa fordert eine Verbesserung der Abschlussquote, was bei dem personellen Mangel schwer zu realisieren sei. Schwarz weiß um die Stärken der HSG: "Sie spielen schnörkellos nach vorne, dabei haben sie Spielwitz. Aus einer starken 6:0-Abwehr spielen sie offensiv schnell."

Stadtderby in der Saarlandliga

In der Saarlandliga kommt es am Sonntag zum Derby der beiden Stadtrivalen VTZ Saarpfalz II und SV 64 Zweibrücken II. Die 64er sind dabei der Gast in der Westpfalzhalle. Derzeit steht der SV 64 auf dem sechsten Tabellenplatz, während die VTZler weiterhin mit einem leeren Punktekonto auf dem letzten Tabellenrang weilen. Los geht die Begegnung um 16 Uhr.