| 22:55 Uhr

Kreispokal-Finale
Palatia Contwig gewinnt Kreispokal

Der SV Palatia Contwig ist neuer Kreispokalsieger.
Der SV Palatia Contwig ist neuer Kreispokalsieger. FOTO: Florian Schwarz / red
Pirmasens. Der Tabellenführer der A-Klasse schlägt die SG Waldfischbach im Finale mit 2:0. Von Remy Süs

Der SV Contwig löst den SV Weselberg als Kreispokalsieger ab. Gestern Nachmittag gewann der Tabellenführer der A-Klasse vor der guten Kulisse von 550 Zuschauern im Städtischen Stadion auf der Pirmasenser Husterhöhe mit 2:0 (1:0) gegen seinen Verfolger im Titelrennen, die SG Waldfischbach.

Nach vielem Geplänkel im Mittelfeld und kleineren Unterbrechungen nach Foulspielen führte dann der erste Schuss aufs Tor der Waldfischbacher zur 1:0-Führung der Contwiger. Einen Freistoß von Stefan Kehl aus gut 25 Metern unterschätzte Waldfichbachs Schlussmann Florian Vivi. Er erwartete wohl eine weite Flanke und nicht einen Direktschuss. Der Ball senkte sich zur Überraschung aller ins rechte Waldfischbacher Toreck.

Das war es auch schon von den ersten 45 Minuten, sieht man einmal von einer Großchance zum 2:0 durch Peter Rausch (27.) ab, als er freistehend vor dem leeren Tor den Ball nicht traf und der Chance zum Ausgleich durch den glücklosen Martin Gampfer, einer der Spielertrainer der Waldfischbacher, als er ebenso freistehend einen Kopfball nach einer halben Stunde über das Tor setzte.



Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten die Waldfischbacher dann ihre beste Phase. Sie kamen durch  Gampfer (53.), Pascal Hörner (56.), Dennis Jörg (58.) mit einem Flugkopfball und einen Distanzschuss von Moritz Neupert zu klaren Einschussmöglichkeiten, die aber nichts einbrachten. Das machten die Contwiger besser. Mit ihrer ersten und auch einzigen Chance im zweiten Durchgang gelang der 2:0 Endstand. Vorausgegangen war aber ein böser Schnitzer von Gampfer. Er ließ sich auf der rechten Seite den Ball an der Torauslinie vom eingewechselten Heiko Grünnagel abluchsen. Grünnagel legte quer auf Messout Moutous. Der donnerte den Ball zunächst an den rechten Pfosten, brachte den Abpraller per Kopfball dann aber im Tor unter. Das war in der schwachen Begegnung die Vorentscheidung, zumal der unglückliche Gampfer nach 80 Minuten von Schiedsrichter Fabian Vollmar mit der Gelb-Roten Karte vorzeitig zum Duschen geschickt wurde.