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Ohne Druck an die neue Aufgabe

 Voller Schwung macht sich Björn Hüther an die Herausforderung beim Verbandsligisten SG Rieschweiler, wo er das Traineramt von Tobias Weis übernommen hat. Foto: Erik Stegner/pma
Voller Schwung macht sich Björn Hüther an die Herausforderung beim Verbandsligisten SG Rieschweiler, wo er das Traineramt von Tobias Weis übernommen hat. Foto: Erik Stegner/pma FOTO: Erik Stegner/pma
Rieschweiler. Mit neuem Trainer und zahlreichen neuen Spielern geht es für den Fußball-Verbandsligisten SG Rieschweiler in die Runde. Björn Hüther strebt mit seinem Heimatverein eine ähnlich gute Platzierung an, wie in der zurückliegenden Spielzeit unter Tobias Weis. Svenja Kissel

Die Veränderungen bei der SG Rieschweiler ziehen viel Arbeit nach sich. Für den neuen Trainer Björn Hüther, der das Amt vom freiwillig ausgeschiedenen Tobias Weis übernommen hat, ist die Aufgabe beim Fußball-Verbandsligisten aber "eine besondere Herausforderung".

Einfach ist diese nicht. 19 neue Spieler - acht verließen die SGR - muss der 36-Jährige in die Kader der ersten und zweiten Mannschaft (Bezirksliga) integrieren. "Es läuft ganz gut, die Jungs ziehen gut mit", erklärt Hüther. "Aber wir sind noch in der Findungsphase", schiebt er nach.

Der Übungsbetrieb, den der Verbandsligist am 22. Juni aufnahm, gestaltete sich zu Beginn etwas schwierig, da der Rasen gesperrt war. "Aber ich schätze, das ging den meisten Vereinen so." Zudem mussten sich Mannschaft und Trainer zunächst kennenlernen. In den ersten Vorbereitungspartien habe sich das bemerkbar gemacht. "Und wir werden sicher auch noch die ersten Punktspiele benötigen, bis die Abstimmung wirklich passt", vermutet Björn Hüther. Nach dem Grundlagentraining wird der Schwerpunkt in den verbleibenden zwei Wochen bis zum Rundenstart am Sonntag, 3. August, zuhause gegen Jahn Zeiskam verstärkt auf den taktischen Bereich gelegt. Mindestens sechs Einheiten, ob Training oder Spiel, stehen bis dahin noch wöchentlich auf dem Programm. "Es gibt noch einiges zu arbeiten", erklärt der Bereitschaftspolizist, der einst selbst bei der SG Rieschweiler das Fußballspielen erlernte. Zweimal stieg er mit seinem Heimatverein von der Landesliga in die Verbandsliga auf. Zuletzt 2004. In seiner Zeit als Spieler bei an der Dicken Eiche trainierte Hüther unter Peter Rubeck, Harald Wadle und Günter Maas. Bei jedem habe er etwas gelernt. Zur Saison 2006/2007 wechselte der heute 36-Jährige als Spielertrainer zum SV Battweiler , wo er seine eigene Linie als Übungsleiter fand. Das Angebot aus Rieschweiler habe Hüther besonders gefreut, so endet seine Zeit beim A-Ligisten und die Herausforderung Verbandsliga beginnt.

In der neuen Spielzeit setzt sich Hüther zum Ziel, "ähnlich gut abzuschneiden wie in der zurückliegenden Runde". Das SGR-Team verabschiedete Tobias Weis, der in den Sportvorstand wechselte, nach sechs Jahren an der Seitenlinie mit dem fünften Rang aus dem Traineramt. Hüther betont aber, dass es auch nichts ausmache, auf einem gesichteren Mittelfeldplatz zu landen. "Wir machen uns da keinen Druck."

Zum Thema:

Auf einen BlickZugänge: Christian Singer, Florian Opitz (beide FK Pirmasens), Max Riehmer, Rapahel Kozilek (Hauenstein), Dennis Müller, Manuel Megel, Jan Ohle (Hermersberg), Max Buchholz, Lars Wolf, Andy Platz, Jörg Lefebre, Björn Hüther, Markus Bolies (alle Battweiler ), Deibis Toledo, Kay- Christian Schlayer (beide SV Lohnsfeld ), Tim Hüther (Contwig), Arton Salijaj (Jugend), Yannik Peifer (Wallhalben), Christian Klink (Waldfischbach- Burg.), Michael Wilhelm. red