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Offene Fragen um Auf- und Abstieg in der Fußball-Regionalliga Südwest

Zweibrücken/Homburg. Vollkommen offen ist zurzeit noch die Zusammensetzung der Fußball-Regionalliga Südwest in der kommenden Saison. Möglich ist auch, dass die Liga nur mit 17 Vereinen in die nächste Saison geht. Marija Herceg

In der Oberliga Hessen hat der FC Eschborn aus finanziellen Gründen auf den Aufstieg verzichtet. Damit bleibt es mit dem FK Pirmasens (Oberliga Rheinland/Pfalz/Saarland) und FC Walldorf (Oberliga Baden Württemberg) bei zwei direkten Aufsteigern. Der dritte Aufsteiger wird zwischen dem FC Nöttingen und FSV Salmrohr ermittelt. Gute Aufstiegschancen rechnet sich FSV Salmrohr nach einem 0:0 im Hinspiel am Sonntag (Anstoß 16 Uhr) im Heimspiel aus.

Kompliziert wird es bei der Zahl der Absteiger aus der Regionalliga Südwest: Der SSV Ulm hat keine Lizenz erhalten und Eintracht Frankfurt II hat seine Mannschaft aus dem Spielbetrieb zurückgezogen (wir berichteten). Der Drittletzte Wormatia Worms, ist gerettet wenn Meister SG Großaspach oder der Tabellenzweite FSV Mainz II in die Dritte Liga aufsteigen. Trifft diese Konstellation zu, muss auch Borussia Neunkirchen, das in der kommenden Saison vom bisherigen Co-Trainer des Regionalligisten SVN Zweibrücken, Daniel Paulus, trainiert wird, nicht aus der Oberliga in die Saarlandliga absteigen. Gleiches gilt für Neunkirchen, wenn Salmrohr in der Regionalliga aufsteigt.

Noch kurioser wird es, wenn die SV Elversberg durch einen Lizenzentzug in der Dritten Liga bleibt und Großaspach und Mainz aufsteigen. Dann gebe es überhaupt keinen Absteiger in der Regionalliga Südwest. Da Absteiger SC Pfullendorf aus finanziellen Gründen bereits angekündigt hat, in der nächsten Saison auf jeden Fall in der Verbandsliga zu spielen, würde die neue Saison in der Regionalliga am 1. August mit nur 17 Teams starten.