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Oberliga-Ausblick
Oberliga-Spitzenreiter bleibt fokussiert

Wegen einer Muskelverhärtung in der Wade und anhaltenden Rückenproblemen ist der Einsatz von Patrick Dulleck im ersten Punktspiel des FC Homburg nach der Winterpause gegen den FSV Salmrohr ungewiss.
Wegen einer Muskelverhärtung in der Wade und anhaltenden Rückenproblemen ist der Einsatz von Patrick Dulleck im ersten Punktspiel des FC Homburg nach der Winterpause gegen den FSV Salmrohr ungewiss. FOTO: Markus Hagen / red
Homburg. Der FC Homburg hofft vor dem Start auf den Einsatz von Patrick Dulleck. Von Markus Hagen

Der Kurs des FC Homburg für die Restsaison ist klar: Meisterschaft in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar und sofortiger Wiederaufstieg. Und die Chancen dazu stehen bei 13 Zählern Vorsprung auf den ersten Verfolger FK Pirmasens sehr gut. Nach der Winterpause und der Vorbereitung soll für den souveränen Spitzenreiter am Sonntag, 14 Uhr, im Heimspiel gegen Schlusslicht FSV Salmrohr der 23. Sieg in der 23. Partie her.

Mit dem Stand der Vorbereitung ist FCH-Trainer Jürgen Luginger so kurz vor dem Start „zufrieden“. Natürlich hätte er gerne überwiegend auf Rasen trainiert, aber aus witterungstechnischen Gründen sei dies nicht oft möglich gewesen. Nach starken Regenfällen war das Trainingsgelände hinter dem Homburger Waldstadion nicht nutzbar, zudem sorgten Minusgrade für gefrorenen Untergrund. Sogar der Kunstrasen war dadurch zu glatt, sodass einige Einheiten ins Fitnessstudio verlegt wurden. Doch damit haben auch andere Mannschaften zurechtkommen müssen.

Anders als bei vielen Ligakonkurrenten hat sich im Kader des FC Homburg nichts verändert. Eine Verstärkung „war nicht notwendig“, verweist der Trainer auch darauf hin, dass kein Spieler die Grün-Weißen während der Winterpause verlassen hat. Einige zuletzt verletzte oder angeschlagene Spieler sind zudem wieder voll einsetzbar. So ist Innenverteidiger Alexander Hahn nach seiner Leistenoperation im Dezember ebenso wieder fit, wie auch Jens Meyer, der nach einer Schulter-OP im Oberligakader angreifen will. Der Sommer-Neuzugang des FC Homburg vom 1. FC Saarbrücken kam in der Oberliga bisher noch nicht zum Einsatz.



Etwas Sorgen hat der Coach allerdings mit Top-Torjäger Patrick Dulleck. Der mit 19 Treffern beste Torschütze der Liga ist seit über 14 Tagen wegen einer hartnäckigen Muskelverhärtung in der Wade nicht mehr einsetzbar. Zudem plagen ihn Rückenprobleme. „Es ist gut möglich, dass er wegen dieser Rückenprobleme auch die mit der Wade hat“, erklärt Luginger. Mehr als ein lockeres Aufbautraining ist für Dulleck zurzeit nicht möglich. Der FCH-Coach hofft, dass der 28-jährige Stürmer bis zum ersten Punktspiel nach der Winterpause wieder mit dabei sein kann. Bei Kai Hesse gibt es nach wie vor keinen genauen Zeitplan, wann der 32-jährige Stürmer nach seiner Knie-Operation im Sommer des vergangenen Jahres wieder ins Teamtraining einsteigen wird. Zurzeit ist er zwar bei der Mannschaft, aber außer einem Sonderprogramm am Rande ist ein Training mit dem Kader nicht machbar.

In Sachen Personalplanung für die kommende Saison gibt sich der FCH-Trainer weiter sehr bedeckt. „Dazu sage ich nichts und es gibt auch keine Wasserstandsmeldungen.“ Das Hauptaugenmerk liege auf der laufenden Saison. „Wir müssen in der Restsaison so weiter zu arbeiten wie bisher, um unser Ziel Meisterschaft und Aufstieg in die Regionalliga zu realisieren.“ Daher bereite er seine Mannschaft Intensiv auf die 14 noch ausstehenden Oberligapartien vor. Dazu kommt der Saarlandpokal, in dem die Homburger am Mittwoch, 14. März, um 19 Uhr den Spitzenreiter der Regionalliga Südwest, den 1. FC Saarbrücken, empfangen.

Um das bestmögliche herauszuholen, denke Luginger keinesfalls daran, irgendwann in der Restsaison fleißig zu rotieren. Auch dann nicht, wenn der FC Homburg den Titel rechnerisch in trockenen Tüchern hat. „Bei mir wird immer die bestmögliche Mannschaftsformation spielen“, kündigt der 50-Jährige an.