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Nur einen Durchgang das Maximum gezeigt

 SVK-Mittelblocker Niklas Wolf (Mitte, grünes Trikot) wurde in Scheidt schmerzlich vermisst. Foto: Marco Wille
SVK-Mittelblocker Niklas Wolf (Mitte, grünes Trikot) wurde in Scheidt schmerzlich vermisst. Foto: Marco Wille FOTO: Marco Wille
Zweibrücken. Zum dritten Mal in Folge mussten die Volleyballer vom SVK Blieskastel-Zweibrücken eine 1:3-Pleite in der Verbandsliga schlucken. Beim TV Scheidt überzeugte die Wolter-Truppe nur einen Satz lang. Martin Wittenmeier

Erneut mussten die Verbandsliga-Volleyballer vom SVK Blieskastel-Zweibrücken eine Niederlage einstecken. Beim TV Scheidt kassierte man am vergangenen Wochenende ein 1:3 (23:25/16:25/25:12/15:25). Nur im dritten Durchgang gelang es der Mannschaft von Trainer Harald Wolter, ihr spielerisches Potenzial abzurufen.

Den Start habe man komplett verpennt, erklärt Wolter: "Wir sind zu Beginn ganz schlecht reingekommen, hatten große Probleme bei der Ballannahme und mussten ständig einem Rückstand hinterherlaufen." Nach einer 6:5-Führung heißt es plötzlich 6:13 aus Sicht des SVK. Danach läuft es besser, die Zweibrücker kämpfen sich in die Partie und liegen beim Stand von 22:21 wieder vorne. Die Aufholjagd wird dennoch nicht belohnt. Scheidt macht drei Punkte in Folge und schnappt sich den Durchgang knapp mit 25:23. Ein ähnliches Bild gibt es auch nach dem Wechsel. Über 6:2 ziehen die Gastgeber auf 13:6 davon und machen den zweiten Durchgang frühzeitig klar.

Wolter, der berufsbedingt auf Niklas Wolf verzichten muss und nach einer schmerzhaften Rippenprellung im Training selbst nicht einsatzfähig ist, sieht sein Team im dritten Satz wie verwandelt. "Da hat irgendwie alles geklappt. Wir haben ziemlich jeden Ball rausgefischt und dann auch verdient mit 18:6 geführt. Nur am Schluss ist ein wenig der Schlendrian eingekehrt." Dennoch sichert sich der SVK Durchgang drei deutlich mit 25:12.

Unerklärlich dann der Bruch im vierten Satz. Wieder verschlafen die Zweibrücker den Auftakt, liegen zur Mitte des Durchgangs 4:14 hinten. "Mit zehn Punkten Rückstand ist es gegen so eine erfahrene Mannschaft schwierig, noch einmal zurückzukommen", bilanziert Wolter. Auch Satz vier geht an den TV Scheidt, der in der Schlussphase nicht mehr anbrennen lässt.

"Im dritten Durchgang haben wir gezeigt, wozu wir in der Lage sind. Aber uns fehlt derzeit die Konstanz. In den kommenden Heimspielen müssen wieder Punkte her." Am 13. Dezember geht es für den SVK gegen Limbach und Schwarzenholz.