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Eishockey
Nun auch rechnerisch nichts mehr drin für die Hornets

Gleich doppelt getroffen hat Robin Spenler in Heilbronn für die Hornets. Für Zählbares reichte das aber nicht.
Gleich doppelt getroffen hat Robin Spenler in Heilbronn für die Hornets. Für Zählbares reichte das aber nicht. FOTO: Marco Wille / Marco Wille; www.marcowille.de
Heilbronn. Eishockey-Regionalliga Südwest: Nach der 2:7-Niederlage in Heilbronn steht am Sonntag zuhause das letzte Rundenspiel an. Von Svenja Hofer

Die ganz große Enttäuschung ist am Sonntagabend ausgeblieben. Wenn der EHC Zweibrücken nach der 2:7 (1:2/1:4/0:1)-Niederlage bei den Eisbären Heilbronn nun auch rechnerisch keine Chance mehr auf die Playoff-Teilnahme hat. Viel ausgerechnet hatten sich die Hornets bei dem Spitzenteam der Eishockey-Regionalliga Südwest aber ohnehin nicht mehr. Nach der großen Ernüchterung vor zwei Wochen mit der Niederlage im Spiel gegen den direkten Konkurrenten ESC Hügelsheim und den darauf folgenden Abgängen von Kenneth Matheson und Aric Schinke war die Saison eigentlich schon gelaufen. „Es war klar, dass wir in Heilbronn keine große Rolle spielen würden“, betonte EHC-Trainer Tomas Vodicka. Zumal die Zweibrücker durch krankheitsbedingte Ausfälle sowie das Fehlen des gesperrten Bard Cuzner lediglich mit zwei Reihen angetreten sind, die Eisbären komplett mit drei.

Zu Beginn hielten die Hornets zunächst ganz ordentlich mit. Dennoch gingen die Gastgeber nach fünf Minuten durch Patrick Luschenz in Führung. Robin Spenler gelang jedoch der Ausgleich (12.). Kurz darauf schlugen die Eisbären erneut zu: Sven Breiter brachte die Hausherren wieder in Front (15.). Diese Führung gaben die Heilbronner auch nicht mehr ab. Nach dem 3:1 durch Jörg Filobok zu Beginn des zweiten Drittels schaffte Spenler zwar erneut den Anschluss zum 2:3 (31.). Doch danach brach die Gegenwehr der Hornets ein. Stefano Rupp (32.) und weitere drei Mal Jörg Filobok (36., 40., 43.) sorgten noch für ein deutliches Endergebnis zugunsten des Tabellenzweiten. „Diese Gegentore hätten nicht unbedingt alle sein müssen. Sieben Treffer waren einfach zu viel“, betonte der Hornets-Coach. „Wir haben aber auch ein paar Fehler zu viel gemacht und die Chancen, die wir hatten, liegen lassen – wieder Mal.“

Somit mussten sich die Zweibrücker dem EHC Heilbronn auch im dritten Aufeinandertreffen der laufenden Saison geschlagen geben. Diese Niederlage bedeutete zugleich die elfte der aktuellen Spielzeit, die für die Hornets damit am kommenden Sonntag mit dem Heimspiel gegen den EC Eppelheim zu Ende geht. Ab 19 Uhr geht es in der Zweibrücker Ice Arena für Tomas Vodicka dann vor allem darum, noch einmal ein gutes Spiel abzuliefern. „Natürlich wollen wir zum Abschluss gewinnen“, betont der Trainer und schiebt nach: „Ich hoffe, dass dann auch die derzeit Kranken, Verletzten und Gesperrten wieder zurück sind, dass noch einmal viele Zuschauer in die Halle kommen und wir uns ordentlich verabschieden können.“