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Niklas Betz springt erneut allen davon

 Der 19-jährige Niklas Betz vom RFV Limbach ließ der Konkurrenz in Zweibrücken am Sonntag keine Chance. Auf Cristofer sicherte er sich den Sieg im schweren Springen. Fotos: Norbert Schwarz
Der 19-jährige Niklas Betz vom RFV Limbach ließ der Konkurrenz in Zweibrücken am Sonntag keine Chance. Auf Cristofer sicherte er sich den Sieg im schweren Springen. Fotos: Norbert Schwarz
Zweibrücken. Der Reiter des RFV Limbach startet sicher immer wieder gerne bei den Turnieren am Zweibrücker Landgestüt. Im schweren Springen am Sonntag war er, wie bereits zu Jahresbeginn in der Halle, nicht zu schlagen. Cordula Waldow

Für Niklas Betz ist Zweibrücken ein gutes Pflaster. Bereits im Februar hatte der 19-jährige Springreiter vom RFV Limbach hier die schwere Springprüfung in der Halle für sich entscheiden können. Dieser Coup gelang dem jungen Profi, der auch im Auftrag der Steffen Hauter Sportpferde vom Großsteinhauserhof im Sattel sitzt, am Sonntag wieder. Als vorletzter der 40 Starter pilotierte er den zehnjährigen Westfalenwallach Cristofer im Besitz der Steffen Hauter Sporthorses als Schnellster fehlerfrei über die anspruchsvollen Sprungfolgen, die Parcoursdesigner Stefan Muthweiler seinem hochkarätigen Feld in den Weg gestellt hatte. Damit besiegte er sich ein Stück weit selbst, denn mit seinem eigenen Holsteiner Contan rangierte er bis zu diesem Zeitpunkt bereits auf Rang drei, am Ende vier. Am Vortag war das Paar Fünfter im M-Springen geworden. Silber hinter Betz in der schweren Prüfung gewann Corinna Rupp aus Gehrensrech-Altforweiler mit Quidam's Fire vor Wolfgang Schmidt aus Kaiserslautern und Chili Pepper.

Strahlende Augen hatte am Sonntag auch Kerstin Müller. Die Sportpädagogin vom RSC Walshausen verzeichnete mit der erst achtjährigen Zweibrücker Stute Queensberry lediglich einen Zeitstrafpunkt in der schweren Prüfung mit Hindernissen von 1,40 Metern Höhe. Damit rangierte sie auf Rang elf der Platzierung und nahm glücklich ihre Schleife in Empfang. Sieg und Rang vier eroberte in der Klasse L auch Jennifer Bender vom RSC Gestüt Etzenbachermühle. Die Pferdewirtin gewann als Zweitschnellste der 60 Starter über 1,20 Meter die zweite Abteilung vor Johanna Rubly vom RFV Zweibrücken. Die Juniorin gewann mit Maja in zwei L-Springen Silber und wurde mit Silbergirl noch einmal Dritte. Vereinskameradin Michelle Guth freute sich mit ihrem 14-jährigen Westfalenwallach Aconell über Gold und Silber in den Stilspringprüfungen der Einstieg-, wie der A-Klasse. Vereinskameradin Nikola Marhöfer erreichte im Zwei-Sterne A-Springen auf Coco am schnellsten abwurffrei die Ziellinie vor Carolin Schaub vom RFV Pirmasens-Winzeln auf Cocochima. Zweite im E-Springen sowie Siebte im A-Springen wurde Rebecca Steck vom Pfälzer Pony RFV Thaleischweiler-Fröschen mit ihrem Arabischen Vollblut Roger.

Das erste Freilandturnier in dieser Saison lockte Reiter aus einem Umkreis von weit über 200 Kilometern ins Zweibrücker Landgestüt. Einer von ihnen ist Ralf Jünger aus Mayen. Obwohl diesmal sportlich nicht ganz so erfolgreich, war der Züchter und Besitzer von Landbeschäler Carmargo sichtlich gut gelaunt. "Zweibrücken hat einfach eine ganz besondere Atmosphäre und ist immer ein supergut organisiertes Turnier", schwärmte er. Davon profitierten auch zahlreiche Schaulustige, die es bei dem Kaiserwetter ins Landgestüt und in die Allee lockte. Sie hatten Freude an dem anspruchsvollen vom RFV Zweibrücken gebotenen Reitsport.



Nach diesem gelungenen Auftakt folgt nach Ostern das Frühjahrs-Freiland-Turnier des RFV Pirmasens-Winzeln. Ende August lädt der RSC Gestüt Etzenbacher Mühle in Kooperation mit der Firma Saar-Span noch einmal zum großen Springturnier bis Klasse S** ins Zweibrücker Landgestüt ein.

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