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Sport-Kolumne
Nicht nur Homburg sorgt für Aufsehen

FOTO: SZ / Robby Lorenz
Dass der FC Homburg nach gut einem Drittel der Saison die Oberliga anführt, dürfte nicht wirklich überraschen. Mit welcher Dominanz aber die Grün-Weißen ihrer Rückkehr in die Regionalliga entgegenpreschen, kommt doch schon unerwartet. In allen 13 Saisonspielen setzte sich das Team von Trainer Jürgen Luginger durch, ernsthaft gefährden konnte seine Elf bislang kaum ein Gegner. Teilweise war ein echter Klassenunterschied zu sehen. Das liegt auch an den Neuzugängen, die voll eingeschlagen haben. 20 Mal haben Patrick Dulleck und der Grieche Konstantinos Neofytos zusammen geknipst und mitgeholfen, dass der FCH seiner Konkurrenz schon früh in der Runde enteilt ist. Acht Punkte liegt der FCH derzeit vor dem Tabellen-Zweiten Pirmasens. Mit entsprechend breiter Brust kann Jürgen Luginger deshalb in die drei schweren Spitzenspiele gegen Trier, Wiesbach und eben jenen FKP gehen. Und selbst wenn die Siegesserie in den kommenden Wochen irgendwann einmal reißen sollte: Am Aufstieg des FC Homburg führt in dieser Saison wohl kein Weg vorbei.

Nicht minder überraschend kommt der gute Lauf des kleinen Nachbarn aus Jägersburg. Noch vor einigen Wochen dümpelte der FSV mit Neutrainer Thorsten Lahm am Tabellenende rum. Nur ein Sieg aus den ersten sechs Spielen ließen Jägersburg wie einen sicheren Absteiger aussehen. Doch das Team hat Moral bewiesen und sich in die Saison reingekämpft. Vier Spiele hintereinander wurden gewonnen. Damit hat sich der FSV zwar längst noch nicht aller Abstiegsnöte entledigt, aber zumindest gezeigt, dass das Team genügend Qualität besitzt, in der Oberliga eine gute Rolle spielen zu können.