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Neustart im Westpfalzstadion mit vielen Baustellen

 Gestern Morgen hat der SVN Zweibrücken mit der Vorbereitung auf die zweite Regionalliga-Saison begonnen. Der neue Trainer Adis Herceg (Mitte) gibt beim Trainingsauftakt erste Anweisungen.Foto: Marco Wille
Gestern Morgen hat der SVN Zweibrücken mit der Vorbereitung auf die zweite Regionalliga-Saison begonnen. Der neue Trainer Adis Herceg (Mitte) gibt beim Trainingsauftakt erste Anweisungen.Foto: Marco Wille FOTO: Marco Wille
Zweibrücken. Das zweite Jahr nach dem Aufstieg ist immer das Schwerste. Umso mehr, wenn sich der Verein im Umbruch befindet, wie derzeit Fußball-Regionalligist SVN Zweibrücken. Auf Neu-Trainer Adis Herceg wartet jede Menge Arbeit. Martin Wittenmeier

"Das ist der ganz normale Wahnsinn. Bislang gibt es aber keine unerwarteten Probleme." Adis Herceg, neuer Trainer des SVN Zweibrücken , ist es gewohnt, als "Mädchen für alles" zu fungieren. Schon beim TSV Grunbach hatte sich der 35-Jährige um weit mehr als das rein Sportliche kümmern müssen. Der SVN macht da keine Ausnahme. "Von der Struktur sind beide Vereine ähnlich", erklärte er gestern im Westpfalzstadion.

Seit Samstag laufen die Vorbereitungen auf die zweite Regionalliga-Saison. Das Gesicht der Mannschaft hat sich allerdings verändert. Lediglich zehn Spieler stehen derzeit unter Vertrag. Im Hintergrund wird derweil fleißig gearbeitet, um in den nächsten Wochen einen schlagkräftigen Kader auf die Beine zu stellen. Rund 30 Spieler hat der Verein am Samstag in einem Sichtungstraining getestet. "Bei vier bis fünf Spielern habe ich das Gefühl, dass es passen könnte", schildert Herceg seine ersten Trainingseindrücke. "Die Spieler hier sind deutlich athletischer als in Grunbach. Technisch sind die Unterschiede nicht so groß." Zu weiteren Spielern, die nicht an der Sichtung teilgenommen haben, bestünde ebenfalls Kontakt. "Die Berater rennen uns die Tür ein, aber davon lassen wir uns nicht blenden. Jeder Griff muss sitzen." In zehn bis 14 Tagen soll das Gros der Mannschaft stehen, zwei oder drei Spieler könnten auch erst nach dem Rundenstart Anfang August dazustoßen. Trainiert wird deshalb vorläufig nur am Abend. "Es macht keinen Sinn, zwei Einheiten am Tag zu absolvieren, wenn nur zehn Mann zur Verfügung stehen." Abwehrchef Andreas Backmann würde Herceg gerne halten: "Ich habe im Training mit ihm gesprochen und einen positiven Eindruck gehabt."

Auch das Drumherum, so Herceg, passe in Zweibrücken . "Man hat mich im Verein richtig gut aufgenommen", erzählt er und fügt lachend an: "Es ist wie in der Liebe. Am Anfang ist alles toll und super."

Am Samstag, 5. Juli, testet der SVN Zweibrücken gegen Ligakonkurrent FC Homburg. Anpfiff auf dem Rasenplatz in Ramstein ist um 16 Uhr.