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| 23:10 Uhr

Nadja Stuchlik ist Europameisterin

Mit ihren Teamkolleginnen Bianca Walsleben (links) und Caroline Sieger durfte sich Nadja Stuchlik (Mitte) über den Gewinn des Europameisterschafts-Titels in Dublin freuen. Foto: markus stäudel/Verein
Mit ihren Teamkolleginnen Bianca Walsleben (links) und Caroline Sieger durfte sich Nadja Stuchlik (Mitte) über den Gewinn des Europameisterschafts-Titels in Dublin freuen. Foto: markus stäudel/Verein FOTO: markus stäudel/Verein
Homburg. Mit dem deutschen Team hat Nadja Stuchlik von Shotokan Homburg bei der Europameisterschaft in Dublin die Bronzemedaille gewonnen. Dabei besiegte sie im entscheidenden Kampf gegen England eine Gegnerin, gegen die sie im Einzel verloren hatte. sho

Nadja Stuchlik vom Verein Shotokan Homburg sorgt auch in der Altersklasse ab 21 weiterhin für Aufsehen. Die 23-jährige Homburgerin war am vergangenen Wochenende bei der Shotokan-Karate-Europameisterschaft in Dublin richtig erfolgreich. Im Kumite-Einzel der Damen holte die Blondine die Bronzemedaille. Und im Mannschafts-Wettbewerb mit Carolin Sieger (Hamburg) und Bianca Walsleben (Magdeburg) wurde Stuchlik sogar Europameisterin.

Ganz wichtig für ihren Erfolg ist die Arbeit mit ihrem Trainer Markus Stäudel, "dem ich erst die ganzen Erfolge, das "Personal Training" und vieles mehr zu verdanken habe", sagt sie.

Stuchlik gehört bereits seit vielen Jahren zu den nationalen Größen im Shotokan-Karate und feierte schon internationale Erfolge. Bei den 18- bis 20-Jährigen holte die Homburgerin bei der EM 2013 in Konstanz Bronze im Einzel und Silber im Team-Wettbewerb. Ab 2014 startete sie dann in der Erwachsenen-Klasse, wo es viel schwerer ist. Aber auch hier blieben die Erfolge nicht aus.

Im vergangenen Jahr zeigte Stuchlik bei der Europameisterschaft in Prag mit der Mannschaft eine starke Leistung und wurde Dritte. Außerdem sprang danach bei der deutschen Meisterschaft die Goldmedaille heraus. Und vor der EM in Dublin hatte sie bei den mitteldeutschen Meisterschaften gesiegt. Zudem musste sich die Saarländerin vor der Europameisterschaft innerhalb des deutschen Nationalkaders bei Ausscheidungskämpfen gegen starke Konkurrenz das Ticket für Irland sichern.

In Dublin freute sie sich über die "tolle Atmosphäre in der größten Halle des Landes". Vor allem die Finalkämpfe waren gut besucht und ein würdiger Rahmen. Im Einzel musste die Homburgerin nur im Halbfinale eine Niederlage gegen die Engländerin Rachel O'Halloran hinnehmen. "Da fand ich nicht so richtig zu meiner gewohnten Form, sonst wäre noch mehr möglich gewesen", sagt Stuchlik. Danach trafen die Deutschen im alles entscheidenden Kampf auf England. Da es am Ende unentschieden stand, musste Stuchlik ausgerechnet erneut gegen die Britin O'Halloran wie im Einzel in ein Stechen und siegte diesmal bei der Revanche deutlich.

Im Juni finden in Bochum die nationalen Titelkämpfe statt, wo Stuchlik auf eine weitere Goldmedaille hofft. Sie hat vor Kurzem ihre Ausbildung zur Kinderkrankenschwester abgeschlossen und arbeitet nun im Schichtbetrieb auf der Herzstation der Homburger Universitätskliniken. In ihrer Freizeit steht sie "quasi täglich als Athletin oder Nachwuchstrainerin auf der Matte" - sei es im Verein, beim Südwest-Stützpunkttraining Saarpfalz in Kaiserslautern oder bei nationalen Lehrgängen.