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Saisonauftakt
Nach knapper Vorbereitung wird es ernst

Für den TSC Zweibrücken um Spieler Jan Tüllner (links) geht es ab heute in der Landesliga um Punkte.
Für den TSC Zweibrücken um Spieler Jan Tüllner (links) geht es ab heute in der Landesliga um Punkte. FOTO: maw / Martin Wittenmeier
Zweibrücken. Der TSC Zweibrücken startet heute Abend um 19 Uhr beim FC Fehrbach in die Saison der Fußball-Landesliga. Von Fritz Schäfer

Platz elf, fünf und drei – der TSC Zweibrücken hat sich seit dem Aufstieg in die Landesliga 2015 stets verbessert. Im Mai wurden die Aufstiegsspiele in die Verbandsliga erst in einem Entscheidungsspiel gegen Rodenbach (1:2) verpasst. Steht jetzt der Aufstieg an? „Wir setzen uns da nicht unter Druck. Wir geben mit Sicherheit nicht die Parole Aufstieg aus“, bleibt Trainer Sanel Nuhic zurückhaltend.

Wie im Vorjahr lautet sein Ziel: „Wichtig ist, dass wir so schnell wie möglich Punkte holen. Wenn das gelingt, können wir uns über andere Ziele unterhalten.“ Heute, 19 Uhr, hat der TSC beim FC Fehrbach die erste Chance, Punkte zu holen. „Das wird sicher ein unangenehmes Spiel. Die Fehrbacher können sich auf dem Kunstrasenplatz richtig ins Spiel reinbeißen“, rechnet Nuhic mit einem engagierten Gegner. Deshalb sei es wichtig, Fehler zu vermeiden, damit der Gegner nicht zu leichten Toren kommt.“ In Rückstand werde es in Fehrbach noch schwieriger.

Mit dem Training in der gut fünfwöchigen Vorbereitung war Nuhic zufrieden. Auch wenn manche Akteure wegen Urlaubs länger fehlten. Darunter leide das Training schon etwas. „Aber das geht allen Amateurmannschaften so. Damit müssen wir leben“, so Nuhic. Nicht gut seien die Ergebnisse der Vorbereitungsspiele gewesen. Aber die solle man nicht überbewerten, bleibt der Trainer gelassen. Vor zwei Jahren habe man in den Testspielen „Superergebnisse“ erzielt. Dann aber die ersten beiden Punktspiele verloren. Darunter war auch die bittere 1:2-Niederlage gegen den Stadtrivalen VBZ. „Vielleicht ist es in diesem Jahr andersrum. Niederlagen in der Vorbereitung und Siege in den ersten Spielen“, hofft Nuhic.



„Die Vorbereitung war schon knapp“, meint der Trainer. Vor allem gegen Ende habe man noch an einigen Dingen arbeiten wollen. Aber insgesamt ist der Trainer mit der körperlichen Verfassung seiner Mannschaft zufrieden. Wenngleich dem ein oder anderen zwei Wochen Vorbereitung mehr gut getan hätte.

Neben der Ausdauer und der Spritzigkeit hat Nuhic mit seiner Mannschaft auch weiter an der Taktik gearbeitet. Neben einer Viererkette wurde auch das Umstellen auf eine Dreierkette trainiert. „Das soll uns auch im Spiel gelingen. Hoffentlich ohne negative Folgen“, sagt Nuhic

In der anstehenden Runde wird er auf die langjährigen Stammkräfte Mentor Shabani (Jägersburg) und René Müller (SVN) verzichten müssen, die den Verein verlassen haben. Doch mit dem neuen Torhüter Joshua Prine, Dennis Hirth (beide VBZ) und Joshua Penth (FC Homburg II) habe sich das Team gut verstärkt. Vor allem von Hirt erhofft sich Nuhic, dass das Umschaltspiel besser werde. Dazu wird Hirt beim TSC in der Zentrale agieren. Die jungen Zugänge wie Tim Bauer (Mittelbach) seien auf einem guten Weg, bräuchten aber noch ein wenig Zeit. „Auch sie werden ihre Einsätze bekommen“, verspricht Nuhic.