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Mit neuer Lockerheit zum Aufsteiger

Rieschweiler. Die Lockerheit ist bei der SG Rieschweiler zurückgekehrt. Der 3:0-Erfolg gegen die TSG Kaiserslautern bedeutete den ersten Heimsieg nach der Winterpause. ski

Und obwohl die Mannschaft von Trainer Tobias Weis auch gegen das Schlusslicht einige gute Möglichkeiten liegen ließ, überwiegt beim derzeit Sechsten der Verbandsliga Südwest die Freude. "Drei Punkte sind drei Punkte", sagt Weis lachend. In der Rückrunde habe seine Mannschaft noch nicht so viele Zähler gesammelt, "deshalb sind wir froh, dass wir vor allem vor eigenem Publikum mal wieder gewonnen haben". Den Spielern sei schon eine Last von den Schultern gefallen. Auch im Training hat sich die zurückgekehrte Lockerheit bemerkbar gemacht. So reist die SG Rieschweiler mit dem Erfolgserlebnis im Rücken am Samstag, Anstoß 17 Uhr, relativ entspannt zum Aufsteiger nach Fußgönheim. Das deutliche 3:0 im Hinspiel begründet Tobias Weis damit, "dass wir in der Hinrunde das Glück hatten, nicht zu früh auf den ASV zu treffen, da war deren Aufstiegseuphorie schon etwas verflogen". Dennoch sei es ein guter Aufsteiger. "Die Mannschaft kämpft und spielt mit vielen Emotionen", sagt der 42-Jährige, der sein Traineramt bei der SGR nach der laufenden Spielzeit ablegt. "Daher ist das Spiel nicht so einfach, wie es vielleicht aussieht." Fußgönheim belegt derzeit Rang zehn, die Rieschweiler mit einem Spiel weniger Platz sechs. Ziel für Weis sei es, zum Abschluss seiner fünfjährigen Trainerzeit bei seinem Heimatverein mit dem besten Ergebnis der Vereinsgeschichte abzuschließen. Dazu müsste die SGR noch auf den vierten Rang klettern, den derzeit mit nur einem Zähler, aber auch einer Partie mehr Morlautern einnimmt. Ein Sieg würde Rieschweiler näher zum erhofften Ziel bringen.

Außer den Langzeitverletzten Freddie Stark und Patrick Kuntz sind gegen Fußgönheim alle Spieler an Bord.