| 23:18 Uhr

Neue Herausforderung
Mit größerem Kader in die Runde

Die SG VB Zweibrücken/SV Ixheim (in Grün), die unter der Woche spielfrei war, startet am Samstag mit viel Schwung in die neue Saison.
Die SG VB Zweibrücken/SV Ixheim (in Grün), die unter der Woche spielfrei war, startet am Samstag mit viel Schwung in die neue Saison. FOTO: maw / Martin Wittenmeier
Zweibrücken. Die neue Spielgemeinschaft VB Zweibrücken-SV Ixheim startet am Samstag, 18 Uhr, gegen den FC Fehrbach in die erste gemeinsame Saison. Der TSC Zweibrücken will nach gutem Auftakt gegen Herschberg nachlegen. Von Fritz Schäfer

Dank einer starken Leistung und einem 4:0-Sieg haben sich die VB Zweibrücken am letzten Spieltag im Mai in einem Endspiel gegen Eppenbrunn den Klassenverbleib gesichert. „In der neuen Runde wollen wir früher auf der sicheren Seite sein“, nennt Spielertrainer Daniel Schwartz das Saisonziel. Unterstützt wird Schwartz in der Saison vom Neuzugang Jannick Rinner.

Aber der Wechsel auf der Position des Co-Trainers ist nicht die einzige Änderung. Die VBZ und der SV Ixheim laufen ab dieser Saison gemeinsam als Spielgemeinschaft VB Zweibrücken-SV Ixheim auf (wir berichteten). „Da waren teilweise über 30 Mann im Training“, berichtet Schwartz. Das sei nicht immer einfach gewesen. „Aber nach und nach finden sich die drei Mannschaften.“ Die SG VBZ/SVI spielt in der Landesliga, der A- und B-Klasse.

Auch bei der großen Zahl hätten alle im Training mitgezogen. Deshalb ist Schwartz auch „im Großen und Ganzen zufrieden“. Wenngleich einige in der sechswöchigen Vorbereitung urlaubsbedingt gefehlt haben, sei die Mannschaft in einem guten körperlichen Zustand und bereit für das erste Spiel am Samstag, 18 Uhr, in Ixheim gegen den FC Fehrbach.



Durch die Spielgemeinschaft sowie einige Zugänge sei der Kader in dieser Saison größer. „Da haben wir Möglichkeiten, zu reagieren“, sagt Schwartz. Wobei mit Luca Genova nach seinem Handbruch bei der Stadtmeisterschaft „ein Leistungsträger“ (Schwartz) der vergangenen Saison noch längere Zeit ausfällt. Aber mit solchen Situationen ist David Schwartz in den vergangenen Spielzeiten ohne zu jammern auch zurechtgekommen.

„Vor dem ersten Spiel weiß man nie, wo man steht“, weiß der erfahrene Trainer. Insofern habe Fehrbach, die unter der Woche ihr erstes Spiel bestritten haben, einen Vorteil. „Aber die Fehrbacher haben vom Mittwoch ein schweres Spiel gegen den TSC (1:3) in den Knochen.“ Schwartz wird sich zwar von seinem früheren Co-Trainer Patric Kuntz – der die Fußballschuhe erst mal auf die Seite gestellt hat – über das Spiel zwischen Fehrbach und TSC unterrichten lassen. „Aber wir wollen unser Spiel umsetzen und uns nicht nach dem Gegner richten.“

Der TSC Zweibrücken ist mit dem 3:1-Auswärtssieg in die Runde gestartet. „Jetzt wollen wir am Samstag (15.30 Uhr) nachlegen“, sagt Trainer Sanel Nuhic. „Dann haben wir den erhofften optimalen Start.“ Die Mannschaft habe auf jeden Fall die Qualität, um nach Fehrbach auch am Samstag den SV Herschberg zu besiegen. Dabei rechnet Nuhic mit einem defensiv eingestellten Gegner, der sein Glück mit Kontern und Standardsituationen versuchen werde. Deshalb dürfe sich seine Mannschaft keine Nachlässigkeiten erlauben. „Wir müssen von Anfang an wach sein und dominant auftreten“, lautet die Vorgabe des TSC-Trainers.