| 22:54 Uhr

Pferdesport
Mengers sieht große Fortschritte bei Springreitern

Wolfgang Mengers war begeistert von der Entwicklung seiner Reitschülerinnen und ihrer Pferde.
Wolfgang Mengers war begeistert von der Entwicklung seiner Reitschülerinnen und ihrer Pferde. FOTO: Cordula von Waldow
Käshofen. Das Lehrgangs-Wochenende mit Wolfgang Mengers beim RSV Käshofen hat mit lauter zufriedenen Gesichtern geendet. Drei Tage lang hatte der ehemalige Landestrainer Vielseitigkeit die 20 Teilnehmer vorwiegend im Springen unterrichtet. Zur Einstimmung stand die Gymnastizierung der Pferde über niedrige Kreuze, kleine Steilsprünge und sogenannte In-Outs – Hindernisfolgen ohne einen Galoppsprung dazwischen – sowie die Reaktion der Pferde auf ihre Reiter auf dem Programm. Am zweiten Tag führten lange Linien zwischen den einzelnen Hindernissen, Distanzen sowie erste Hoch-Weit-Sprünge zu einem erhöhten Grundtempo, in dem es um flüssiges Reiten ging. „Reiter und Pferd sollen ihren Rhythmus finden und durch den gesamten Parcours über beibehalten“, erklärte der erfahrene Ausbilder. Zum Abschluss wurden in einem anspruchsvollen Parcours alle Aufgabenstellungen abgefragt.

Das Lehrgangs-Wochenende mit Wolfgang Mengers beim RSV Käshofen hat mit lauter zufriedenen Gesichtern geendet. Drei Tage lang hatte der ehemalige Landestrainer Vielseitigkeit die 20 Teilnehmer vorwiegend im Springen unterrichtet. Zur Einstimmung stand die Gymnastizierung der Pferde über niedrige Kreuze, kleine Steilsprünge und sogenannte In-Outs – Hindernisfolgen ohne einen Galoppsprung dazwischen – sowie die Reaktion der Pferde auf ihre Reiter auf dem Programm. Am zweiten Tag führten lange Linien zwischen den einzelnen Hindernissen, Distanzen sowie erste Hoch-Weit-Sprünge zu einem erhöhten Grundtempo, in dem es um flüssiges Reiten ging. „Reiter und Pferd sollen ihren Rhythmus finden und durch den gesamten Parcours über beibehalten“, erklärte der erfahrene Ausbilder. Zum Abschluss wurden in einem anspruchsvollen Parcours alle Aufgabenstellungen abgefragt.

Gut zwei Drittel der Teilnehmer waren Stammreiter und Wolfgang Mengers freute sich über erhebliche Fortschritte, die sowohl ambitionierte Freizeit- als auch Turnierreiter im vergangenen Jahr gemacht hatten. Dazu gehören auch Isabella Juckenhöfel (12) und Charlotte Stuppi (11), die beide im Stall Schäfer reiten. Die beiden jungen Kaderathletinnen starten in dieser Saison in der zweiten Klasse A mit ihren Ponys. Charlotte, deren neues Pony Concord bereits an den Deutschen Ponymeisterschaften teilnahm und bis zur mittelschweren Klasse erfolgreich ist, will dank der regelmäßigen Ausbildung durch Juniorchef Karsten Schäfer gegen Ende der Saison bereits in die nächst höhere Klasse L aufsteigen. Souverän pilotierte sie gleich zwei Stunden hintereinander konzentriert und mit guter Kondition ihre Pferde durch Mengers Aufgabenstellungen. Isabella Juckenhöfel und ihr Pony Donky wollen sich in diesem Jahr im Nachwuchs-Vierkampf für die DM qualifizieren. Bei der ersten Sichtung hatte die zwölfjährige Homburgerin als beste Läuferin abgeschlossen. Nadine Löw trainierte mit dem 18-jährigen Zweibrücker Wallach Lucky Charme nach der studiumsbedingten Pause ein Pferd wieder an, mit dem Mengers Tochter Maike bis zur mittelschweren Klasse erfolgreich war. Die 20-jährige Myriam Gelzleichter, ebenfalls vom RSV Käshofen, will als ambitionierte Freizeitreiterin ihre gelegentlichen Turnierauftritte von der Einstiegsklasse auf die nächst höhere A-Klasse erweitern. Begeistert zeigte sich Mengers von dem sprunggewaltigen Haflinger-Nachwuchs aus der Zucht der Zweibrückerin Eva Hofen. Die Züchterin selbst sattelte ihr erst vierjähriges Springtalent Fritzi, die Amazonen vom Heckenaschbacherhof den gekörten Haflingerhengst Wonder-Boy, die Stute Hanna und den Deutschen Reitponyhengst O‘Connor Big Bambu. „Wolfgang Mengers hat uns einmal mehr ein gutes Gefühl in Hinsicht auf den Saisonstart gegeben“, lobt Melanie Schütz.