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Marlene Hüther trotz deutschen Rekords mit Staffel ausgeschieden

Zweibrücken/Doha. Marlene Hüther von den Wassersportfreunden (Wsf) Zweibrücken hat mit der deutschen 4x200-Meter-Staffel den Einzug in das Finale bei der Kurzbahn-Weltmeisterschaft in Doha /Katar verpasst. Als Zehnte der beiden Vorläufe fehlten Daniela Schreiber, Marlene Hüther, Annika Bruhn und Silke Lippok rund 2,5 Sekunden auf das achtplatzierte Team aus Ungarn. Martin Wittenmeier

Dabei hatte die deutsche Staffel keineswegs enttäuscht: Mit 7:48,85 Minuten unterbot das Quartett den 17 Jahre alten deutschen Rekord (7:58,04 Minuten) von der WM 1997 in Göteborg um mehr als neun Sekunden.

Ralf Steffen, Landeskader-Trainer des Saarländischen Schwimm-Bunds (SBB) und Betreuer von Marlene Hüther in Doha , war mit der Leistung der 16-jährigen Dietrichingerin bei ihrem Debüt in der A-Nationalmannschaft dennoch sehr zufrieden. "Natürlich sind alle Vier enttäuscht, aber der deutsche Rekord tröstet ein wenig über das Ausscheiden hinweg." Hüther selbst habe man ein wenig die Müdigkeit angemerkt, sagt Steffen. "Vielleicht war nach den ganzen Erfolgen in den letzten Wochen die Luft raus. Bis zum Sonntag werden wir das Trainingspensum zurückschrauben und ihr auch die ein oder andere Pause gönnen."

Am kommenden Sonntag startet Marlene Hüther in der Einzelkonkurrenz über die 200 Meter Freistil.