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Marlene Hüther in Luxemburg mit Mammutprogramm

Luxemburg. Acht Einzel- und zwei Staffelstarts in drei Tagen. Schwimmtalent Marlene Hüther von den Wassersportfreunden (Wsf) Zweibrücken hat am Wochenende ein straffes Programm abgespult. Beim 17. Euro-Meet in Luxemburg duellierte sich die 16-Jährige mit der europäischen Schwimmelite. Martin Wittenmeier

Über die 400 Meter Lagen landete Hüther am Freitag in 4:54,05 Minuten auf dem neunten Rang. Zum Abschluss des ersten Wettkampftages absolvierte sie die 800 Meter Freistil und belegte in 9:03,19 Minuten den 19. Platz.

Richtig stark präsentierte sich die Dietrichingerin am Samstag. Im Endlauf über 200 Meter Freistil (2:02,43 Minuten) schrammte sie als Vierte knapp an einer Medaille vorbei, 43 Hundertstelsekunden fehlten zu Bronze. Über die 200 Meter Lagen schlug Hüther, die dem Perspektivteam des Deutschen Schwimmverbandes (DSV) angehört, im B-Finale als Zweite an. Keine 30 Minuten später gewann sie den kleinen Endlauf in ihrer Paradedisziplin, den 200 Meter Brust, in 2:33,73 Minuten. Auch in der Mixed-Staffel wurde die Gymnasiastin eingesetzt und verpasste mit dem DSV-Team mit Poul Zellmann, Konstantin Walter, Leonie Kullmann und Marlene Hüther über die 4x100 Meter Freistil als Viertplatzierte wieder nur hauchdünn einem Platz auf dem Treppchen. Mit der 4x100 Lagen Staffel qualifizierte sich Marlene Hüther als Vorlaufschnellste für das Finale, wurde im Endlauf am Sonntag allerdings nicht eingesetzt. Dafür klappte es im Einzel doch noch mit der erhofften Medaille: Über die 100 Meter Brust holte sich Hüther in 1:10,71 Minuten hinter Jessica Vall und Julia Willers Bronze.

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