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Lokalkampf im Mittelbacher Mertel

 Die SG Hornbach-Rimschweiler, hier mit Alexander Conde (links) im Derby gegen Althornbach, mussgegen den SV Ixheim II im Aufstiegsrennen unbedingt punkten. Foto: Marco Wille
Die SG Hornbach-Rimschweiler, hier mit Alexander Conde (links) im Derby gegen Althornbach, mussgegen den SV Ixheim II im Aufstiegsrennen unbedingt punkten. Foto: Marco Wille FOTO: Marco Wille
B-Klasse West. In Battweiler geht noch immer das Abstiegsgespenst um. Mit drei Punkten gegen Höhfröschen könnte die SG einen Satz aus dem Tabellenkeller machen. In der C-Klasse West steht in Mittelbach ein echtes Zweibrücker Derby an. Fritz Schäfer

Die SG Battweiler-Reifenberg II kann am Sonntag, 13.15 Uhr, einen großen Schritt zum Klassenverbleib machen. Mit einem Sieg gegen den vorletzten Höhfröschen kann Battweiler auch den Abstand zum Drittletzten Höheinöd ausbauen. "Dann können wir entspannter in die restlichen Spiele gehen", sagt Trainer Jürgen Bachert. Die Mannschaft sei auch dann in der Lage, weitere Spiele zu gewinnen. Mit dem bisher erreichten sei er schon zufrieden. "Wir mussten eine ganz neue Mannschaft aufbauen."

Die SG Hornbach-Rimschweiler verlor durch das 0:0 gegen den Lokalrivalen Althornbach an Boden im Aufstiegsrennen. Am Sonntag, 13.15 Uhr, steht bei Ixheim II ein weiterer Lokalkampf auf dem Spielplan. "Nach dem Unentschieden gegen Althornbach müssen wir in Ixheim gewinnen", sagt Hornbachs Spielleiter Wolfgang Wendel. Auch wenn es schwer sei. Ixheim kann befreit aufspielen und versuchen, den Nachbarn zu ärgern.

Derbys zwischen den Nachbarn Mittelbach und Wattweiler sind bei jeder Tabellenkonstellation reizvoll. Und jetzt kämpft Wattweiler um den zweiten Platz, der zur Aufstiegsrunde in die B-Klasse berechtigt. Am Sonntag, 15 Uhr, empfängt Mittelbach den Tabellenzweiten. "Wir wollen natürlich gewinnen", sagt Mittelbachs Spielertrainer Christian Arnold. Da Wattweiler sicher den zweiten Platz behaupten möchte, rechnet Arnold mit einem offensiven Gegner. Wattweiler habe eine Mannschaft, "die im Kollektiv" stark sei. "Da müssen wir auch als Mannschaft dagegen halten." Seine Elf werde sich vor dem Gegner nicht verstecken "Wir haben auch eine gute Saison gespielt", vertraut Arnold auf seine Spieler.

"Jetzt wollen wir den zweiten Platz halten", sagt Wattweilers Spielleiter Wieland Schaumburger vor der Partie am Wochenende. Und da möchte sich der TuS vom Nachbarn nicht in die Suppe spucken lassen. Der 2:0-Sieg vor zwei Wochen beim damaligen Tabellenzweiten TSC II habe das Selbstvertrauen noch gestärkt. "So werden wir auch in Mittelbach auftreten." Wattweiler wird versuchen, selbst das Spiel zu machen. Drei Punkte sind aus Sicht von Schaumburger auch nötig, um den zweiten Platz zu halten. Denn dahinter lauern vier Mannschaften auf Wattweiler Ausrutscher. Wobei Schaumburger den TuS Pirmasens II als härtesten Rivalen ausmacht.