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SV 64 Zweibrücken Damen
Hält der Höhenflug der Löwinnen?

 Laura Zägel ist eine von drei Spielerinnen, auf die der SV 64 in Bassenheim verzichten muss.   Foto: mire
Laura Zägel ist eine von drei Spielerinnen, auf die der SV 64 in Bassenheim verzichten muss. Foto: mire FOTO: Mirko Reuther
Zweibrücken. In der Handball-Oberliga der Damen spielt der SV 64 Zweibrücken nach drei Siegen zum Auftakt am Samstag beim schwach gestarteten TV Bassenheim. SV-Trainer Lydorf warnt. Von Roman Kuhn

Die Oberliga-Handballerinnen des SV 64 Zweibrücken haben am Samstag um 19.30 Uhr im Auswärtsspiel beim TV Bassenheim eine schwere Aufgabe vor der Brust. Zwar kassierte der TVB in der jungen Saison bereits zwei Niederlagen. Doch die Mannschaft aus dem Kreis Mayen/Koblenz zählt seit Jahren zu den Top-Teams der Liga und ist zu Hause eine Macht. Dem Tabellenzweiten Arzheim/Moselweiß fügte der TVB in der heimischen Karmelenberghalle die einzige Saisonniederlage zu. Ebenso wie bei den Zweibrückerinnen hat sich auch der Bassenheimer Kader deutlich verändert. Die Rheinländer haben aber um ihre Stammkräfte Jana Schubert, Carolin Wambach und den beiden Schwestern Steffi und Christina Henn wieder eine starke Truppe zusammengestellt. Durch ihre flexible 6:0-Deckung setzt Bassenheim den gegnerischen Angriff unter Druck und kommt in der Offensive durch starke Einzelaktionen immer wieder zum Torerfolg. „Der zehnte Tabellenplatz spiegelt nicht die Spielstärke von Bassenheim wider“, weiß SV-Trainer Rüdiger Lydorf. „Wir werden sie sicher nicht unterschätzen und müssen ihre starken Einzelspielerinnen in den Griff bekommen.“

Die Zweibrückerinnen, die bislang ohne Verlustpunkt durch die Saison marschiert sind, wollen an ihre starken Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen. „Wir wollen in Bassenheim da weiter machen, wo wir aufgehört haben. Wir müssen aber weiter an unserer Deckung arbeiten und die technischen Fehler im Aufbauspiel reduzieren“, fordert Lydorf.

Die Löwinnen müssen am Samstag allerdings mit Elisa Wagner, Laura Zägel und Ina Sohns auf drei Stammkräfte verzichten. Außerdem hatten die Zweibrückerinnen aufgrund der Doppelbelastung des vergangenen Wochenendes – mit Ligaspiel und Pokal – nur zwei anstelle der üblichen drei Trainingseinheiten zur Vorbereitung. Neben dem Rundenspiel gegen die HSG Hunsrück (29:25) am letzten Samstag, traten die Frauen des SV 64 einen Tag später im Rahmen der Vorrunde des Saarlandpokals gegen die HSG Fraulautern-Überherrn an.



Trainer Lydorf nutze das Spiel, um neben seinem festen Oberligakader fünf Spielerinnen aus der A-Jugend von Dunja Bullacher einzusetzen. Nach einem holprigen Start konnte sich Zweibrücken mit 34:28 gegen den Bezirksligisten durchsetzen.