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LAZ Zweibrücken
Wette der Mayer-Geschwister mit kuriosem Ausgang

Kaiserslautern. Leichtathletik-Bezirksmeisterschaft: Bei Athleten des LAZ Zweibrücken stoßen die Kugel auf 10,10 Meter und gewinnen Silber. red/ski

(red/ski) Um noch mehr Spannung den Wettkampf zu bringen, haben die Geschwister Franziska und Tristan Mayer kurzerhand eine Wette abgeschlossen. Die U18-Kugelstoßerin des LAZ Zweibrücken, und ihr älterer Bruder, der eigentlich im Stabhochsprung aktiv ist, wollten wissen, wer die Kugel bei den Bezirksmeisterschaften in Kaiserslautern weiter stoßen kann. Einfach aus Spaß am Wettkampf trat Tristan Mayer in Kaiserslautern an – und stieß die Kugel auf 10,10 Meter. Das bedeutete Silber bei der U20.

Über zehn Meter hatte seine Schwester die Kugel noch nie gestoßen. Doch an diesem Tag klappte es. In ihrem letzten Versuch knackte die LAZ-Athletin endlich die 10-Meter-Marke und erzielte genau 10,10 Meter. Das bedeutete eine neue Bestmarke, ebenfalls den Silberrang und eine Pattsituation in der Wette. Damit war Franziska Mayer sehr zufrieden.

Im Hochsprung stellte Tristan dann zudem eine neue Bestleistung auf. Er überquerte 1,63 Meter und sicherte damit den Titel des Bezirksmeisters.



Acht weitere Siege brachten die LAZ-Starter mit nach Hause. Noah Hock sicherte sich in dem Kugelstoß-Wettbewerb der U20 den Sieg vor Tristan Mayer mit neuer Bestleistung von 10,68 Metern. Über die 50 Meter sprintete der LAzler zudem zu Silber (6,65 sec). Ihren Titel verteidigen konnte die Zweibrücker Staffel bei der U20. In der Besetzung Paul Stegmann, Tristan Mayer, Julius Zwing und Noah Hock sprinteten die Jungs die viermal zirka 120 Meter in 1:19 Minuten.

Paul Stegmann erkämpfte sich im Hochsprung der U18 zudem den Titel mit einer Siegeshöhe von 1,45 Metern. Dies bedeutet auch für ihn eine neue Bestleistung. Ebenso im Kugelstoßen, wo er sich mit 9,35 Metern Silber sicherte. Julius Zwing gewann den 50-Meter-Sprint der M15 in 7,38 Sekunden und siegte ebenfalls im Kugelstoßen mit neuer Bestleistung von 9,05 Metern. Hanna Luxenburger, die Trainerin der Jungen-Truppe sowie von Franziska Mayer war sehr zufrieden und freute sich, „dass jeder das erreichen konnte, was er sich vorgenommen hatte“.

Bei der U14 siegte die LAZ-Staffel in der Besetzung Marc Wicklein, Lukas Hell, Luca Wilhelm und Ben Silas Kribelbauer. Einen Dreifach-Erfolg verbuchte das LAZ im 50-Meter-Sprint der M13. Hier gewann Ben Silas Kribelbauer (7,20 sec) vor Luca Wilhelm (7,55 sec) und Lukas Hell (7,56). Kribelbauer war auch im Hochsprung erfolgreich. Er überquerte 1,44 Meter, was Gold bedeutete. Anika Beyerlein betreute Kribelbauer – in Vertretung für ihre Mutter – und war sehr zufrieden mit seinen Leistungen. Bei der M12 lief Marc Wicklein (8,03 sec) über die 50 Meter zu Silber. Elias Sperber (8,08 sec) kam als Dritter ins Ziel mit 8,08. Jonathan Werner kam nicht über den Vorlauf hinaus. Marit Müller erreicht im Sprint der W13 zwar das Finale, konnte dort aber verletzungsbedingt nicht antreten. Annika Opp startete im Sprint der W12 und verpasste knapp den Endlauf. Im Kugelstoßen lief es für sie besser. Hier erreichte Opp Rang vier (4,48 m).

Neben den wettkampferfahrenen Athleten hat das LAZ auch viele Debütanten zu den Bezirksmeisterschaften entsandt. Beim 50-Meter-Sprint der M10 belegte Franz Neu Platz zwei (8,43 sec) Elia Langohr verpasste das Finale. Im 800-Meter-Lauf landete Neu auf Platz fünf (3:19,84 min). Jule Wicklein erreichte Platz drei im 50-Meter-Sprint der W10 (9,34 sec). Bei den Mädchen der Klasse W11 schaffte es Emma Bischof über diese Strecke ebenfalls auf den Bronzerang (8,36 sec). All diese „kleinen“ Athleten starteten erstmals bei einem Wettkampf und haben laut Trainerin Katrin Krause viel Freude dabei gehabt.