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Leichtathletik
LAZ-Sportler stark bei Nachwuchsmeisterschaften

Die Stabhochspringer Jakob Legner und Mirza Terzic (von links) wurden Vierter.
Die Stabhochspringer Jakob Legner und Mirza Terzic (von links) wurden Vierter. FOTO: LAZ / LAZ Zweibrücken
Zweibrücken/Walldorf. Eine Silbermedaille für das LAZ bei den Süddeutschen Meisterschaften U23/U16 in Walldorf holte der 14-jährige Stabhochspringer Julian Schunk. Mit 3,30 Metern musste er sich nur Jonas Perner aus dem Fichtelgebirge geschlagen geben, der mit 3,61 Metern Bestleistung schaffte.

Platz vier belegten höhengleich und ohne Fehlversuch mit 3,20 Metern drei Athleten, darunter die Zweibrücker Jakob Legner und Mirza Terzic. Beide ließen 3,30 Meter, mit denen die Bronzemedaille wegging, aus, und scheiterten an 3,40 Metern. Durch den ferienbedingten zeitweisen Trainingsausfall kamen alle drei nicht an ihre Bestleistungen von 3,60 und 3,51 Metern heran.

 Im Hammerwurf war Selina Junkes mit 32,88 Metern sehr zufrieden und landete auf dem guten fünften Platz in der W14. Platz acht holte sich Franziska Mayer mit ihrem einzigen gültigen Wurf mit 28,99 Metern. Die hammerwerfende Stabhochspringerin Leah Rosar schleuderte ihr Wurfgerät auf 29,18 Meter und belegte damit ebenfalls Platz acht in der Altersklasse W15. In ihrer Hauptdisziplin wurde sie Siebte und blieb dabei mit 2,80 Metern etwas unter ihrer Bestleistung. Sie konzentriert sich nun noch auf die Deutschen Meisterschaften in zwei Wochen in Bochum-Wattenscheid, wo sie wieder über drei Meter springen will.

 „Im Schatten aufhalten und mit nassen Handtüchern abkühlen“, so lautete die Anweisung von Trainerseite nicht nur, aber besonders für die Läufer beim Aufwärmen bis unmittelbar vor dem Start. Auf der Bahn schlug die Hitze von über 40 Grad Celsius erbarmungslos zu. Unbeeindruckt davon machten die beiden LAZ-Mittelstrecklerinnen ihr Rennen. Die noch 13-jährige Hannah Schmitz aus Schopp war mit ihrer Vorleistung von 2:26 Minuten im zweitschnellsten von vier Zeitläufen eingeteilt. Eingangs der zweiten Runde übernahm sie mutig die Führung. Sie konnte den Vorsprung zunächst auf etwa fünf Meter ausbauen, bevor auf der Zielgeraden die Zweitplatzierte wieder näher kam. Auf den letzten Metern musste die junge LAZ’lerin der Konkurrentin zwar im Spurt den Sieg überlassen, stellte aber mit 2:23,78 Minuten eine tolle Bestleistung auf. Mit dieser Zeit war sie sogar schneller als zwei Läuferinnen im schnellsten Lauf und belegte insgesamt den hervorragenden 8. Platz. Trainingskameradin Paula Götze lief nahe an ihrer Bestleistung in 2:32,98 Minuten als Fünfte ihres Laufes ins Ziel. In ihrem ersten Wettkampfjahr etablierte sich die ebenfalls erst 13-jährige Wallhalberin in der rheinland-pfälzischen Mittelstrecken-Spitze und schaffte mit der Teilnahme an den „Süddeutschen“ die Qualifikation für ihre erste überregionale Meisterschaft – ein Senkrechtstart für die Hofenfelsschülerin.



 Bei den 100-Meter-Vorläufen herrschten am Morgen noch erträgliche Temperaturen. Sprinterin Celina Paul startete gleich im 1. Vorlauf der W14 und präsentierte sich als Fünftplatzierte ihres Rennens in 13,78 Sekunden trotz einiger Nervosität in guter Form. Für die Zwischenläufe wurden 13,43 Sekunden verlangt. Dazu hätte sie ihre Bestzeit deutlich steigern müssen. Am Ende der Saison fand sie einen schönen Abschluss beim Wettkampfhöhepunkt für alle jungen LAZ-Sportler.

 Das glückte Fabian Morsch nicht ganz. Trotz Ankündigung, in dieser Saison kein Rennen mehr zu bestreiten, stand er an der Startlinie. Als Achter seines Zeitendlaufes über 800 Meter der U23 kam er nicht über 1:59,67 Minuten hinaus. Damit war er weiter als gewünscht von seinen vor Wochenfrist bei den Deutschen Meisterschaften erzielten 1:56,01 Minuten entfernt und wurde Gesamtzwölfter.