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Leichtahtletik
LAZ-Nachwuchs kämpft bei Süddeutschen

Auf ein mutiges 800-Meter-Rennen von Hannah Schmitz (rechts) hofft LAZ-Trainer Klaus Klein bei den süddeutschen Meisterschaften.
Auf ein mutiges 800-Meter-Rennen von Hannah Schmitz (rechts) hofft LAZ-Trainer Klaus Klein bei den süddeutschen Meisterschaften. FOTO: Klaus Klein
Zweibrücken. Unmittelbar vor dem Jahres-Highlight der Leichtathletik, der Europameisterschaft in Berlin, treten zehn Athleten des LAZ Zweibrücken am Wochenende bei den süddeutschen Meisterschaften der U23 und U16 in Walldorf an.

Hannah Schmitz und Paula Götze (beide W14), Rheinland-Pfalz-Meisterinnen mit der Mittelstreckenstaffel, stellen sich der starken Konkurrenz über die 800 Meter, Hier sind 39 Läuferinnen gemeldet, sechs davon mit Zeiten unter 2:20 Minuten. Die jungen Mittelstrecklerinnen haben in den vergangenen Wochen ihr Training trotz Ferien und Urlaub für diesen Wettkampf intensiviert. Trainer Klaus Klein ist gespannt, wie sich ihr Engagement in ihren Leistungen am Wochenende ausdrücken wird. Ihre Bestleistungen stehen bei 2:26,61 (Hannah) und 2:30,39 Minuten (Paula). „Beide werden mit Selbstvertrauen und dem Wissen, gut vorbereitet zu sein, mutig in ihr Rennen gehen“, betont Klein.

Mit ihrer Leistung von 13,52 Sekunden über die 100 Meter hat sich Celina Paul (W14) aus der Trainingsgruppe von Ulrike Beyerlein qualifiziert. Sie will in Walldorf ihre Bestzeit angreifen. Paul wird sich mit der größten Anzahl an Starterinnen auseinandersetzen müssen, es sind 74 Mädchen gemeldet. Die LAZ-Athletin steht auf Rang 54 der Meldeliste.

In der weiblichen Jugend U16 hat das LAZ mit Selina Junkes, Franziska Mayer (beide W14) und Leah Rosar (W15) gleich drei Starterinnen im Feld der Hammerwerferinnen. Selina Junkes, die erst seit einem Jahr beim LAZ und ihrer Trainerin Margot Kruber die anspruchvolle Disziplin erlernt, bringt mit 33,10 Metern die beste Vorleistung des Trios mit. Für ihre Trainingskameradin Franziska Mayer stehen bisher 29,42 Meter zu Buche.



Eigentlich Stabhochspringerin und für die deutschen Meisterschaften der U16 qualifiziert, nahm auch Leah Rosar den Hammer in die Hand, weil für das Startrecht bei der Jugend-DM eine Zusatzleistung in einer weiteren Disziplin gefordert ist. Sie schleuderte das Gerät vor zwei Wochen in Mutterstadt auf beachtliche 30,07 Meter und hatte damit überraschend die Quali für die Süddeutschen in der Tasche. Auch ihr Trainer Helmut Kruber kombinierte in seiner aktiven Zeit die beiden so unterschiedlichen Disziplinen erfolgreich miteinander. Im Stabhochsprung kann Leah 3,01 Meter vorweisen und gilt mit Platz fünf in der Meldeliste als Kandidatin, die auf den Podiumsplätzen landen könnte.

In der männlichen Jugend startet ebenfalls ein Trio des LAZ, dort im Stabhochsprung – und das sehr aussichtsreich. Trainer Bernhard Brenner hofft, dass seine M14-Jungs Jakob Legner, Julian Schunk (beide 3,60 m) und Mirza Terzic (3,51 m) den Sieg unter sich ausmachen und das Podium besetzen, belegen sie doch derzeit doppelt Platz eins und Platz vier in der deutschen Jahrgangsbestenliste.

Zuvor lange am Oberschenkel verletzt, sieht U23-Sprinter Jonas Klein ein großes Fragezeichen vor seinem Start. Er wird sehr kurzfristig entscheiden, ob er über die 100 Meter antreten wird. Ein erneutes Aufbrechen der Verletzung will der U23-Sprinter unbedingt vermeiden.