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Basketball
Kurze Schwächephase wird gnadenlos bestraft

 VTZ-Spielmacher Milomir Mihailovic (weiß) zieht zum Laueterer Korb.
VTZ-Spielmacher Milomir Mihailovic (weiß) zieht zum Laueterer Korb. FOTO: maw / Martin Wittenmeier
Zweibrücken . Die Basketballer der VT Zweibrücken scheiden im BVP-Pokal nach der 78:85-Niederlage gegen den Landesligisten 1. FC Kaiserslautern II aus. Von Martin Wittenmeier

Die Basketballer der VT Zweibrücken haben sich in der dritten Runde aus dem BVP-Pokal verabschiedet. Trotz starker Gegenwehr unterlag der Tabellenführer der Bezirksliga Pfalz dem eine Klasse höher spielenden 1. FC Kaiserslautern II am Sonntagabend mit 78:85 (19:20/41:42/58:68). Ein kurzer Durchhänger in dritten Viertel besiegelte am Ende das Aus.

„Natürlich bin ich enttäuscht“, sagte VTZ-Spielertrainer Denis Rendgen im Anschluss an die Partie. Schließlich habe man dem Favoriten über weite Strecken ein Duell auf Augenhöhe geliefert. „Am Ende haben uns die Dreier das Genick gebrochen.“ Während die VTZ kaum Schussglück aus der Distanz hatte, trafen die Gäste ein ums andere Mal von der Dreierlinie.

Von Beginn an schenkten sich beide Teams nichts, immer wieder wechselte die Führung. Hauchdünn mit 20:19 lagen die Lauterer nach dem Eingangsviertel vorne. Ein erfolgreicher Dreier von Johannes Münch zum 26:19 sorgte für den ersten etwas deutlicheren Vorsprung des FCK. Aber die Zweibrücker kämpften sich zurück und glichen kurz vor Ende des Viertels durch Johannes Meenken zum 41:41 aus. Ein verwandelter Freiwurf von Münch bescherte dem Landesligisten die knappe Pausenführung.



Nach dem Wechsel gerieten die Hausherren kurz aus dem Tritt. Das genügte den Gästen, um die Partie zu entscheiden. Dank eines 12:0-Laufs, darunter drei verwandelte Distanzwürfe in Folge, zogen die Barbarossastädter von 51:49 auf 63:49 davon. „In dieser Phase haben wir das Spiel aus der Hand gegeben. Die erste Halbzeit war okay, aber irgendwann haben wir aufgehört, Basketball zu spielen“, gestand Rendgen ein. Die Waffen streckten die Zweibrücker allerdings noch nicht und versuchten alles, noch einmal den Anschluss herzustellen. Bis auf sieben Zähler kam die VTZ im Schlussviertel heran, zu mehr sollte es aber nicht mehr reichen. Kaiserslautern spielte in der Schlussphase seine Angriffe lange aus und ließ so geschickt die Uhr runterlaufen. Am Ende stand ein nicht unverdienter 85:78-Erfolg der Gäste auf der Anzeigetafel.

„Für uns war die Partie auf jeden Fall ein guter Test, bevor die Runde wieder losgeht“, konnte Rendgen der Niederlage auch etwas Positives abgewinnen.

Denn nächsten Sonntag wartet wieder der Bezirksliga-Alltag auf den Tabellenführer. Erneut steht ein Heimspiel auf dem Plan, dann gegen den Siebten SG TV Bad Dürkheim-BB-Int. Speyer III, die der VTZ im Hinspiel das Leben lange schwer machten. „Auch wenn wir bislang alle Spiele gewonnen haben, dürfen wir niemanden unterschätzen. Die können alle Basketball spielen“, ist Rendgen gewarnt. Anwurf in der Sporthalle des Hofenfels-Gymnasiums ist um 18 Uhr.