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Kegeln
KSG-Kegler verpatzen letzte Spiel des Jahres

 Jörg Dietz zeigte mit guten 893 Holz als einer der wenigen KSG-Kegler gegen Ludwigshafen Normalform.
Jörg Dietz zeigte mit guten 893 Holz als einer der wenigen KSG-Kegler gegen Ludwigshafen Normalform. FOTO: nos
Zweibrücken. Zweibrücker Regionalliga-Team kassiert gegen Post SV Ludwigshafen eine vermeidbare Heimniederlage.

Einen enttäuschenden Abschluss im Kalenderjahr 2017 haben die Kegler der SG KSG/SG Zweibrücken in der Regionalliga hingelegt. Am zwölften Spieltag empfing man am Samstag den Post SV Ludwigshafen auf den heimischen Bahnen im Roten Ochsen. Eigentlich wollten die Rosenstädter mit einem Sieg das Jahr versöhnlich abschließen und die weiße Weste zu Hause wahren, was allerdings gründlich misslang.

Nach einer ganz schwachen Mannschaftsleistung unterlag man dem Tabellensiebten am Ende deutlich mit 5135:5249 und rutschte durch die Niederlage mit 16:8-Punkten auf den vierten Rang ab. Umso bitterer: Die Gäste aus Ludwigshafen zeigten mit 5249 Kegeln zwar eine passable, aber dennoch schlagbare Leistung.

Bis auf Startspieler Jörg Dietz, der 893 Kegel auf die Bahn brachte, und Carsten Dietz, der 889 Kegel erzielte, spielte kein Zweibrücker Akteur in Normalform. Thorsten Machura kam am Ende auf 853 Kegel, Hans-Jürgen Weber erzielte 804 Kegel. Pascal Schlag blieb mit 820 Kegeln deutlich hinter seinem Leistungsvermögen zurück. Jürgen Münchow räumte ordentliche 876 Kegel ab. Die Winterpause kommt der KSG sehr gelegen. Jetzt gilt es, das Spiel schnell abzuhaken und den Blick wieder nach vorne zu richten.



Die zweite Mannschaft der SG KSG/SG Zweibrücken hatte am Sonntag in der Landesliga West die Bundesligareserve von Fortuna Rodalben zu Gast. Auch hier spielte der Gegner keineswegs überragend, aber die Zweibrücker schlugen sich am Ende selbst und verloren ihr Heimspiel mit 4767:4924. Einzig Christof Ebersold zeigte starken Kegelsport und erzielte gute 891 Punkte. Norbert Machura konnte mit seinen 829 Kegeln ebenfalls zufrieden sein.

Die weiteren Ergebnisse für die KSG II: Jannik Schlag 775 Kegel, Marco Göller 733 Kegel, Sascha Ecker 769 Kegel und Daniel Eschenbaum 770 Kegel. Mit 8:8-Punkten beendet die KSG II das Jahr im Tabellenmittelfeld auf dem fünften Platz.

Wesentlich besser lief es in der Gemischten Klasse West 6er für die dritte Mannschaft. In einem wahren Krimi setzten sich die Zweibrücker am vergangenen Samstag zu Hause gegen die SG KSG Mainz/GN Essenheim 4 knapp durch. Man gewann das Spiel mit gerade einmal 15 Kegel Differenz am Ende mit 2345:2330 und behauptet damit Platz zwei hinter der SG KSG Mainz/GN Essenheim 3. Beste Zweibrücker Akteure waren Achim Niebergall mit guten 431 Kegeln sowie Peter Ehrmanntraut, der 429 Kegel erzielte. Es spielten außerdem: Astrid Spieß 377 Kegel, Theo Pfeifer 384 Kegel, Jan Wachter 336 Kegel und Jannik Schlag 388 Kegel.

Die vierte Mannschaft gastierte am Sonntag in Sembach, wo man im Spitzenspiel der Gemischten Klasse West 2 4er auf die Post SG Kaiserslautern 2 traf. Hauchdünn mit fünf Kegeln Vorsprung setzte sich die KSG-Vierte am Ende mit 1629:1624 durch und klettert durch den Auswärtssieg an die Tabellenspitze. Überragender Akteur war Schlussspieler Peter Hub, der tolle 441 Kegel auf die Bahn zauberte. Auch Achim Niebergall spielte mit 412 Kegeln ein gutes Spiel. Zum Sieg trugen außerdem noch Lena Spieß (386 Kegel) und Karl Eschenbaum (390 Kegel) bei.